Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Sport Anker geht bei Blau-Weiß Berlin unter
Mecklenburg Mittleres Mecklenburg Sport Anker geht bei Blau-Weiß Berlin unter
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Anker-Trainer Christiano Dinalo Adigo blickt nach vorne und will Niederlage nicht überbewerten. Quelle: FOTO: AK
Anzeige
Berlin/Wismar

Das tat ganz doll weh! Das Team des Fußball-Oberligisten FC Anker Wismar musste beim Neuling SV Blau-Weiß Berlin eine herbe 0:6-Niederlage einstecken. Die Vorzeichen waren die gleichen wie eine Woche zuvor, als die Hansestädter auf den Malchower SV trafen. Das Anker-Team musste diese Partie unbedingt gewinnen, um in der Tabelle nicht weiter nach unten zu fallen. Und mit einem 2:0-Sieg gelang den Wismarern das auch. Diesmal war der Neuling aus Berlin unter Zugzwang, denn die Hauptstädter lagen nach dem 10. Spieltag nur auf dem vorletzten Tabellenplatz. Zudem hatte das Team von Trainer Marco Gebhardt nur zweimal ins Schwarze getroffen. Mit dieser Minimalausbeute hatten die Berliner aber fünf Punkte geholt. Deshalb ist das, was am Sonntagnachmittag passiert ist, kaum zu glauben.

Insgesamt stand die Begegnung beim Neuling für den FC Anker aber auch nicht unter einem guten Stern. Mit Marco Bode fehlte ein etatmäßiger Außenverteidiger, Sahid Wahab ist erkrankt und auch Stürmer Johannes Plawan noch nicht völlig fit. Aber auch Tom Ney und Christian Okafor waren gesundheitlich angeschlagen. Zudem hatten die Gastgeber die Partie ganz kurzfristig auf einen kleinen Hockey-Platz verlegt, ohne die Hansestädter in Vorfeld zu informieren. Weiterhin lag kein Schreiben des zuständigen Sportamtes über die Sperrung des Hauptplatzes vor. Die Hausherren begannen auch gleich sehr angriffsorientiert und machten über die Außenpositionen Druck. Czekalla, Hippe und Kitzing kurbelte das Angriffsspiel der Gastgeber immer wieder an. Mannschaftskapitän und Abwehrchef Philipp Unversucht hatte mit seinen Nebenleuten alle „Füße“ voll zu tun. Aber die Wismarer versuchten auch mit Konterangriffen zum Erfolg zu kommen – leider ohne Erfolg. Dagegen nutzten die Berliner ihre Chancen eiskalt aus. Nachdem sie in der 30. Minute die 1:0-Führung erzielten, brachen bei der Anker-Elf alle Dämme. Torwart Pavel Galac musste dann noch bis zum Pausenpfiff drei weitere Bälle aus dem Netz holen. Auch die Auswechslungen brachten an diesem Tag nichts mehr. Zwei weitere Treffer von Blau-Weiß besiegelten dann endgültig die 0:6-Schlappe. „Wir dürfen diese Niederlage nicht überbewerten. Sie muss klar ausgewertet werden. Der Blick muss auf die folgende Partie am Sonnabend gegen den SC Staaken geichtet werden“, so Anker-Trainer Adigo. FC Anker Wismar: GalacNey, Unversucht, Sanchez-Contador – Ottenbreit, Pratsler(69. Okafor), Ostrowitzki, Rodrigues (46. Queckenstedt) – Lima – Schiewe, Serweta (46. Oliveira). Tore: 1:0 Göth (30.), 2:0 Mannsfeld (37.), 3:0 Kitzing (40.), 4:0 Stahl (43.), 5:0 Hippe (56.), 6:0 Rehbein (85.).

Anzeige

Andreas Kirsch