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Sport Ein Sportlerherz hat aufgehört zu schlagen
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Hans-Joachim Jantzen, Neukloster Quelle: Archiv
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Neukloster

Am 10. Juli hat ein Sportlerherz aufgehört zu schlagen. Hans-Joachim Jantzen, ehemaliger Fußballer, Sportfunktionär und Mitarbeiter der Kreisverwaltung Nordwestmecklenburg, hat den Kampf gegen den Krebs nach langer schwerer Erkrankung verloren.

Mit ihm verliert der Kreisfußballverband Schwerin-Nordwestmecklenburg einen engagierten und hoch angesehenen Sportfunktionär. Er machte sich jahrzehntelang für den Sport, vor allem in Neukloster, stark und trug somit einen großen Teil zur sportlichen Entwicklung der Region bei.

Als ehemaliger Fußballer der BSG Traktor Neukloster gründete er mit weiteren Sportlerinnen und Sportlern nach der politischen Wende den VfL Blau-Weiß Neukloster und war viele Jahre deren Vorsitzender. Unter seiner Leitung entwickelte sich Blau-Weiß mit seinen 640 Mitgliedern, die in zwölf Abteilungen organisiert sind, zu einem Vorzeigeverein im Landkreis Nordwestmecklenburg. Das Waldstadion samt Sportlerheim und der Kegelsporthalle wurden aufwändig saniert beziehungsweise auch neu gebaut, Bungalows für Trainingscamps errichtet sowie zusätzliche Trainingsplätze geschaffen. Federführend dabei war Hans-Joachim Jantzen.

Obwohl er als Vereinsvorsitzender alle Abteilungen im Blick haben musste, so schlug allerdings sein Herz insbesondere für den Fußballsport. So war er bis zu seinem Tod Mitglied im Vorstand es Kreisfußballverbandes Schwerin-Nordwestmecklenburg, bekleidete etliche Führungspositionen und erhielt auf dem 4. Ordentlichen Verbandstag des Kreisfußballverbandes (KFV) am 21. Juni in Abwesenheit die Ehrenmitgliedschaft des KFV. Im vergangenen Jahr wurde er noch als 1. Stellvertreter des Vorsitzenden des Kreissportbundes gewählt. Und beim 2010 neu gegründeten Fußballverein FC Seenland Warin stellte er sich auch als Vizepräsident zur Verfügung. Auch in der Kreisverwaltung Nordwestmecklenburg hat der Verstorbene seine Spuren hinterlassen. Er war viele Jahre Sachgebietsleiter des Fachdienstes Jugend/Familie und Soziales.

„Jede Stunde, die die Kinder von der Straße weg und in einem Sportverein aktiv sind, ist viel Wert“, sagte Hans-Joachim Jantzen einmal. Das war auch sein Motiv für sein Engagement als Sportfunktionär.

„Obwohl Hans-Joachim Jantzen schwer krank war, ließ er sich das nicht anmerken. Bis zum Schluss engagierte er sich für unseren Fußballsport. Sein Tod reißt bei uns im Kreisfußballverband eine große Lücke. Doch wir werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren“, verspricht der 1. Vorsitzende des KFV, Michael Gniefke.

Peter Preuß

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