Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Sport Geschlossene Teamleistung sichert zwei Punkte
Mecklenburg Mittleres Mecklenburg Sport Geschlossene Teamleistung sichert zwei Punkte
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:19 25.02.2019
TSG-Spieler Tom Koop (M.) wird in die Zange von zwei Spielern des Ribnitzer HV genommen. Der Wismarer erzielte neun Tore und war damit bester Schütze seines Teams. Quelle: Foto: Tommy Bastian
Anzeige
Ribnitz/Wismar

Eine schwere Auswärtsaufgabe hatten die Handballer der TSG Wismar zu lösen. Beim Tabellenviertenn der MV-Liga, dem Ribnitzer HV, erledigten sie diese aber sehr souverän. Nach knapper Halbzeitführung (13:10), entschieden sie die Partie in den ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte für sich und fuhren einen 31:24 Erfolg ein.

Dabei begann das Spiel sehr ausgeglichen. Bis zum 5:5 (14.) gab es im Wismarer Angriffsspiel noch so einiges an Sand im Getriebe. Die Lösung, ein Auflösen auf zwei Kreisspieler, zeigte sich erfolgsversprechend. Aber einige Unsicherheiten im Angriffsaufbau brachten die Gastgeber mehrmals recht einfach in Ballbesitz und diese nutzten das zum schnellen Umschaltspiel. Doch dann zog mehr Sicherheit in die Aktionen der TSG-Spieler. Zeitgleich festigte sich das Deckungsspiel der Gäste. Die Folge war eine Wismarer 10:6-Führung und die Auszeit des RHV (20.). Aber einmal auf Kurs setzte die TSG gleich noch durch einen Treffer von Michael Boos zum 11:6 nach. Die Ribnitzer versuchten, über den Rückraum zum Erfolg zu kommen. Das Spiel über den Kreis ließ die TSG-Abwehr gar nicht zu. „Der Abwehrverbund agierte in großen Teilen sehr flexibel. Der Ribnitzer HV musste viel Aufwand betreiben, um zu guten Abschlüssen zu kommen. Leider nutzten wir in den folgenden Minuten mehrfach unser Überzahlspiel nicht. Bei sechs Angriffen nur ein Tor ist eine schlechte Quote. Das sollte sich nicht wiederholen“, kritisierte Trainer Maik Robitt zur Pause. Dadurch versäumten es die Gäste, sich vor der Halbzeit weiter abzusetzen. Das 13:10 für die TSG ließ das Spiel für die zweite Hälfte offen. Aber als wollte Wismars Mannschaft die ausgelassenen Möglichkeiten wieder aufholen, gab es für sie nach der Pause kein Halten mehr. Innerhalb von nur neun Minuten entschieden sie die Begegnung für sich, denn ein 8:1-Lauf brachte später ein deutliches 21:11. Von diesem Vorsprung lebten die Wismarer den Rest des Spiels, ohne, dass sie sich in den verbleibenden Minuten zurücknahmen. „Das war sicher die entscheidende Phase. Die Abwehr holte sich einige Bälle, die durch schnelles Umschalten zu Toren genutzt werden konnten. Damit haben wir den Gastgebern den Zahn gezogen“, freute sich Torwart Andreas Link über die Arbeit seiner Vorderleute. Der RHV steckte aber nicht auf. Mit einer Umstellung seiner Abwehr stellte sie den TSG-Angriff noch einmal vor eine neue Aufgabe. Aber nicht nur in dieser Phase zeigte sich die gewachsene mannschaftliche Stärke des TSG-Teams. Die Spieler übernahmen Verantwortung und zeigten, dass sie auch Ausfälle von Leistungsträgern kompensieren können. „Natürlich ist Marc immer ein Gewinn für unser Spiel, aber die Jungs haben gezeigt, dass sie solche Situationen überzeugend meistern können“, gab es lobende Worte von Maik Robitt für die gezeigte Leistung. Beide Seiten zeigten sich in den letzten 20 Minuten dann noch mehrmals erfolgreich, ohne, dass der Wismarer Sieg noch in Gefahr geriet. Mit 31:24 fahren die TSG-Handballer die nächsten beiden Punkte ein, die sie mit ihren Fans feiern konnten. Denn auch in der Bernsteinstadt unterstützten wieder 35 Handballanhänger der TSG ihre Mannschaft bis zur letzten Sekunde.

Mit 29:3 Punkten bleibt das TSG-Team weiter auf Platz zwei in der MV-Liga und hat jetzt zwei Heimspiele vor sich. Das erste davon am kommenden Sonnabend. Dabei empfangen die Hansestädter um 18 Uhr die Reserve der Mecklenburger Stiere Schwerin.

TSG Wismar: Link, Robitt; Dettmann 1/1, Meiser 4, Boos 2, Schrimpf 5, Seidel 4, Jehring 3, Köhler, Maske 3, Koop 9/3

Sven Meyer

Ringsprecher Jan Müller rutschte auf seinem Stuhl hin und her und hielt das Mikrofon fest in der rechten Hand. 20.53 Uhr hielt er sich nicht mehr zurück. „Es ist geschafft! Der BC Traktor Schwerin ist deutscher Meister“, schrie er ins Mikrofon.

25.02.2019

13 Reiter aus Mecklenburg-Vorpommern sattelten in Hamburg-Friedrichshulde auf der Reitanlage von Sylvia Kuhrt ihre Pferde

24.02.2019

Im Großen Preis, einem Ein-Sterne S-Springen am Mittwoch, fehlten Lina Junkelmann (Klützer Winkel) in der zweiten Phase nur 1,2 Sekunden am Sieg.

21.02.2019