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Sport Herrnburger zufrieden mit Bundesligaauftakt
Mecklenburg Mittleres Mecklenburg Sport Herrnburger zufrieden mit Bundesligaauftakt
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12:46 24.01.2019
Kraftdreikämpferin Emily Finnern bei der Kniebeuge. Für sie war der Bundesligaauftakt der letzte Härtetest vor der deutschen Meisterschaft. Quelle: Verein
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Potsdam/Herrnburg

Zufriedene Gesichter bei den Kraftdreikämpfern des Herrnburger AV in Potsdam. Der Grund: Bei ihrem ersten Bundesligaauftritt in diesem Jahr in der Sporthalle der Grundschule im Potsdamer Stadtteil Bornim zeigten die Herrnburger starke Leistungen. Über Platz eins freuten sich die Gastgeber von Gym Sanssouci Potsdam, die 1390 Punkte erreichten. Unter den anderen Vereinen wurde es sehr eng. Mit 1285 Punkten sicherte sich der SV Motor Barth den zweiten Platz, dicht gefolgt vom Herrnburger AV mit 1283 Punkten. Tagesverlierer mit Platz vier war die Kampfgemeinschaft Rügen-Gostorf mit 1237 Punkten. Teamchef Sascha Krause zeigte sich mit dem Abschneiden zufrieden: „Wir haben heute eine starke Vorstellung geboten. Alle Athleten sind aus dem Training gestartet, da der Fokus auf die deutschen Meisterschaften im März liegen.“

Stärkster Athlet der Herrnburger war Sascha Krause. Mit 280 Kilogramm in der Kniebeuge, 195 Kilogramm beim Bankdrücken und 255 Kilogramm im Kreuzheben sicherte er dem Team 442 Relativpunkte. Neben Krause kamen auch Eric Stockdreher und Sebastian Kienast in die Mannschaftswertung. Der Einsatz des Rostocker Kraftdreikämpfers Stockdreher war beim Saisonauftakt eigentlich noch nicht geplant. Er musste kurzfristig für Dennis Rohmann einspringen. „Dennis war nach einer fiesen Grippe noch nicht wieder fit“, so Krause.

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Mit 275 Kilogramm in der Kniebeuge, 187,5 Kilogramm beim Bankdrücken und 235 Kilogramm im Kreuzheben holte der 102 Kilogramm schwere Stockdreher 418 Relativpunkte für das Herrnburger Mannschaftskonto. Auch Gaststarter Sebasitian Kienast präsentierte sich in gewohnt guter Verfassung und sicherte dem HAV 415 Relativpunkte (245 Kg Kniebeuge, 120 Kg Bankdrücken und 225 Kg Kreuzheben).

Abgesichert wurde die Mannschaft von Emily Finnern, die ihren letzten Härtetest vor der deutschen Meisterschaft am 16. März absolvierte. Ihr größter Gegner in den vergangenen Monaten war die Waage. Seit November ist sie auf diät. Beim Saisonauftakt erreichte Finnern ihre Gewichtsklasse von 57 Kilogramm ohne große Probleme. Mit einer starken Leistung von 142,5 Kilogramm in der Kniebeuge, 77,5 Kilogramm beim Bankdrücken und 122,5 Kilogramm im Kreuzheben holte Finnern 396 Relativpunkte.

In der Gesamttabelle liegen die Herrnburger mit ihren 1283 Punkten nach dem Saisonauftakt auf Rang sechs von insgesamt acht Teams in der Staffel Nord – noch vor der KG Magdeburg-Schönebeck und der Kampfgemeinschaft Rügen-Gostorf. „Wahnsinn was die anderen Teams abgeliefert haben“, sagte Sascha Krause respektvoll angesichts der starken Leistungen der Konkurrenz. „Warten wir ab was die anderen beiden Runden bringen, wir sind mit unserer Leistung vom Samstag auf jeden Fall sehr zufrieden“, zeigte sich Herrnburgs Teamchef optimistisch für die beiden weiteren Bundesligawettkämpfe im April und im Mai vor heimischem Publikum in der Wahrsower Sporthalle.

Steffen Oldörp