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Sport 261 – Rekordbeteiligung auf Poel
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19:01 03.06.2019
Mathias Kögel (Nr. 100) landete einen Start- und Ziel-Sieg. Er gewann den Hauptlauf bei den Männern mit einem Vorsprung vor dem Zweiten mit rund zwei Minuten. Quelle: Fotos (3): Peter PreuSS
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Insel Poel

Matthias Kögel (33) aus Wismar und Ariane Stapusch (45) vom PSV Wismar sind die Sieger des 26. Poeler AOK-Insellaufes über 11,2 Kilometer bei den Männern und Frauen. Der 33-Jährige benötigte für die Strecke 44 Minuten und 34 Sekunden. Fast zwei Minuten später erreichte der Zweite den Zielstrich. Kögel hält sich mit Schwimmen, Laufen und Radfahren fit und ist sportlich aktiv im Triathlon. „Am Strand war es sehr schwer. Nicht nur die Sonne machte uns zu schaffen. Der Sand am Strand war sehr weich und tief“, sagte er noch ganz außer Puste. „Nun habe ich diesen Lauf schon zum dritten Mal gewonnen“, lächelte der Triathlet.

Ariane Stapusch, die Ende März in Polen bei der Senioren-Weltmeisterschaft Bronze mit der Mannschaft im Halbmarathon geholt hatte, war auch auf Poel nicht zu schlagen. Sie gewann den Lauf über 11,2 Kilometer in glatten 54 Minuten. Der Zweiplatzierten nahm die 45-Jährige sogar fast vier Minuten ab. Gemeinsam mit Andreas Schäfer, der den 25. Platz bei den Männern belegte, passierte Ariane Stapusch die Ziellinie. Tags zuvor gewann sie auch den Oase-Lauf in Güstrow. „Ich hatte da die beste Zeit bei den Frauen aller Altersklassen erzielt. Das habe ich vorher noch nicht geschafft“, freute sich die PSV-Läuferin. Ihre Tochter Klara war auch erfolgreich. Sie wurde im Kinderlauf über einen Kilometer Zweite - ganz knapp hinter der Siegerin Fanny Gerlach. Nur drei Sekunden trennten beiden Leichtathletinnen vom PSV Wismar.

Schon vor dem ersten Start des Insellaufes war die Stimmung auf dem Kirchdorfer Sportplatz riesig. 261 Männer, Frauen, Kinder und Jugendliche tummelten sich am Start- und Zielbereich. „Das ist neuer Teilnehmerrekord“, jubelte Wilfried Beyer vom Poeler SV. Er und Heiko Winkler sind die Cheforganisatoren der Poeler Inselläufe. „Mit so einem Andrang haben wir nicht gerechnet. Mehr geht bei uns nicht von der Organisation her“, meinte Wilfried Beyer. „Beim ersten Insellauf 1993 waren es nur 20 Läufer“, ergänzte er. Zu ihnen gehörten damals auch Uwe Thom und Edgar Liehmann (75). Während Thom nicht mehr die Laufschuhe anzieht und lieber am Start und Ziel die Läuferinnen und Läufer mit dem Mikrofon in der Hand begrüßt und lauthals einheizt, hat der 75-Jährige keinen Insellauf ausgelassen. Allerdings reihte er sich diesmal bei den Nordic Walkern ein. „Die Knochen machen nicht mehr so mit“, blinzelte er mit den Augen. Dennoch wurde Liehmann Dritter im Rennen und Erster in seiner Altersklasse.

Während sich 148 Teilnehmer für eine der angebotenen Strecken über 1, 3, 5,2 und 5,2 Kilometer Nordic Walking entschieden, waren es beim Hauptlauf über 11,2 Kilometer 113 Frauen und Männer. Der Rundkurs führte durch die reizvolle Landschaft der Insel Poel über Feldwege zum Strand und weiter entlang der Küste zum Schwarzen Busch. Doch die Sonne machte den Läuferinnen und Läufern auf den einzelnen Strecken mehr zu schaffen, als sie vorher vermutet hatten. „Ich bin mit meiner ganzen Familie hier“, schmunzelte OZ-Redakteur Heiko Hoffmann. Er und seine Frau Kathrin gehören zur Gruppe „Wismar läuft“, die schon an verschiedenen Läufen in Deutschland teilgenommen haben. Etwas verdutzt schauten sich beide an, als sie gemeinsam am Ziel ankamen. Sie hatten ihrem Sohn Nick 100 Meter abgeknöpft und hinter sich gelassen. „Das ist ja nicht schlecht. Bleibt doch in der Familie“, lachte Heiko Hoffmann. Am Ende freuten sich alle drei über die Medaillen aus Ton, die Organisator Heiko Winkler alleine gefertigt hat - 300 Stück an der Zahl. „Zwei Tage im Dezember 2018 habe ich dafür gebraucht. Das Material stellte mir eine Töpferei zur Verfügung und brannte die Medaillen auch. Das Motiv habe ich aber selbst gestaltet“, erzählte er stolz.

Zufrieden und begeistert war auch Ute von Tilinsky. Die Leiterin des AOK-Servicecenters in Wismar unterstützt mit ihrem Team schon seit fünf Jahren dieses Laufevent: „Ich freue mich, dass so viele Teilnehmer gekommen sind. Das macht richtig Spaß und motiviert für den 27. Insellauf im nächsten Jahr.“

Peter Preuß

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