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Sport Steigerung nach der Pause sichert Heimerfolg
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12:21 11.03.2019
Florian Maske setzt sich gegen zwei Gegenspieler am Kreis durch und war mit zehn Toren bester Werfer im Team der TSG Wismar. Quelle: Foto: Daniel Koch
Wismar

Derzeit benötigen die Handballer der TSG Wismar scheinbar eine Anlaufzeit von 30 Minuten, um ihr Spiel aufzuziehen. Nachdem die Gäste vom Stavenhagener SV in der ersten Hälfte noch den Anschluss halten konnten, brachte eine Steigerung in der zweiten Halbzeit die Gastgeber in die gewünschte Spur. So konnten sie am Ende zusammen mit den 230 Zuschauern einen 30:21-Erfolg bejubeln.

Ein Abbild der Partie vom letzten Spieltag erlebten die Verantwortlichen der Wismarer Handballmannschaft im Spiel gegen den Tabellenneunten aus der Reuterstadt. Denn ähnlich wie in der Vorwoche benötigte der TSG-Motor, um in Gang zu kommen. Das wussten die selbstbewusst auftretenden Gäste für sich zu nutzen und lagen in den ersten Spielminuten in Führung. Erst ein Doppelschlag von Florian Maske brachte die TSG mit 5:4 (9.) nach vorn. Jetzt schienen die Gastgeber, ihren Rhythmus gefunden zu haben. Sie bauten ihren Vorsprung auf 10:7 (17.) aus. Doch wer dachte, dass das Spiel jetzt so weiter läuft, der sah sich getäuscht. Die Gäste spielten ihre Angriffe weiter sehr geduldig aus, profitierten dabei auch von der Passivität der Wismarer Defensive. „Wir waren viel zu abwartend in der Deckung, schauten den Gästen beim Spielaufbau nur zu, statt ihr Spiel zu stören“, fand Trainer Maik Robitt kritische Worte für sein Team. Der Stavenhagener SV bedankte sich dafür auf seine Art, erzielte Tor um Tor und lag beim 10:11 (24.) wieder vorn. Dann fing sich die Wismarer Mannschaft wieder, ließ bis zur Pause keinen weiteren Gegentreffer mehr zu. In den verbleibenden Minuten bis zur Pause konnten die TSG-Männer dadurch die Führung erneut an sich ziehen und mit 13:11 in die Kabine gehen. Dort kam vor allem die Passivität im Abwehrverbund zur Sprache. „Wir haben schon klar gemacht, dass es so nicht weitergehen kann, um am Ende keine Überraschung zu erleben“, wurde Maik Robitt deutlich.

Die Mannschaft schien, das verstanden zu haben, denn mit dem Anpfiff zur zweiten Hälfte zeigte sich die TSG deutlich aggressiver. Das das Ergebnis ließ nicht lange auf sich warten. 19:12 zeigte die Anzeigetafel in der 40. Spielminute und die Zuschauer konnten dabei einige sehenswerte Treffer bejubeln. Aber die Grundlage schaffte die TSG jetzt in der Abwehr. Viel offensiver agierten die Spieler nun und dadurch war es auch im Tor für Paul Robitt einfacher. Er zeigte insgesamt eine gute Leistung, wobei der Höhepunkt dabei eine doppelte Parade war, als er erst einen freien Wurf vom Kreis parierte und den freien Nachwurf von Linksaußen ebenfalls hielt. Da wurde es laut in der Halle, was Paul Robitt in seiner gewohnt stoischen Ruhe erlebte. Doch ein Selbstläufer wurde es nicht, denn die Gäste gaben sich nicht auf, hielten weiter an ihrer Strategie fest und hatten mit Jonas Landmesser einen sicheren Rückraumschützen in ihren Reihen. Ihn bekam die Wismarer Deckung zu keiner Zeit des Spiels in den Griff. So konnte er zehnmal erfolgreich sein. Um die Zahl zehn drehten sich nun auch die letzten Minuten des Spiels. Denn die erstmalige Zehn-Tore-Führung erzielte Willem Lübkemann zum 29:19 (56.) unter dem Jubel der Fans auf den Rängen. Doch mehr sollte es nicht sein, denn die Gäste wollten die Niederlage unbedingt unter zehn Treffer halten. Das gelang ihnen mit dem Tor zum 30:21 aus Sicht der Gastgeber. Am deutlichen Erfolg der Wismarer Mannschaft änderte dieser Treffer aber nichts mehr. So konnte Maik Robitt nach dem Spiel auch ein positives Fazit ziehen: „Die Steigerung nach der Pause war nötig und die Grundlage für den Sieg. Das zeigt ja, wozu die Mannschaft fähig ist und dass sie uns in der Halbzeitansprache auch zuhört.“

In der Tabelle der MV-Liga bleibt alles beim Alten. Platz zwei mit nunmehr 33:3 Punkten hinter dem Güstrower HV (35:1). In dieser Woche geht es wieder auf Auswärtstour. Am Sonntag müssen die Wismarer Handballmänner bei der zweiten Mannschaft des Stralsunder HV antreten.

TSG: Robitt, Brosowski; Dettmann, Meiser 1, Boos, Schrimpf 2, Seidel, Lübkemann 1, Jehring, Köhler 2, Hünerbein 8, Maske 10/5, Langpap 1/1, Koop 5/1.

Sven Meyer

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