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Sport TSG-Akrobaten stellen sechs Mal den Sieger
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18:27 27.05.2019
Die 15-jährige Lisa Frank von der TSG Wismar gewann das Podestturnen. Quelle: Foto: Peter Preuß
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Wismar

Für die TSG Wismar war das eigene 23. Traditionsturnier der Akrobaten ein großer Erfolg. Die Schützlinge von Trainer und Abteilungsleiter Holger Röpke stellten alleine sechs Mal den Sieger in der Sporthalle an der Bürgermeister-Haupt-Straße. Dementsprechend war dann auch die Freude, als die TSG-Mädels auf dem Siegerpodest die Goldmedaillen in Empfang nahmen. „Ich freue mich sehr, dass ich gewonnen habe“, strahlte Lisa Frank über das ganze Gesicht. Die 15-Jährige hat vor elf Jahren mit der Sportakrobatik angefangen und beachtenswerte Erfolge gefeiert. Sie erkämpfte alleine den Landesmeistertitel und 2016 mit der Gruppe mit Svenja Rossig und Luisa Reich die Goldmedaille bei der deutschen Meisterschaft. Obwohl Lisa Frank beim 23. Traditionsturnier im Podestturnen gegenüber den Konkurrentinnen klar gewonnen hat, war sie mit ihrer Leistung nicht rundum zufrieden. „Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben einen großen Fehler gemacht. Die Kurve habe ich in der falschen Ecke geturnt und musste dadurch improvisieren. Es hat aber keiner bemerkt und bin trotzdem erste geworden“, schmunzelte die Gymnasiastin der Großen Stadtschule Wismar. Dennoch erhielt Lisa Frank für ihre Übung auf dem Podest den Pokal für die Tageshöchstwertung. Der Sport soll auch nach ihrer Schulzeit die Hauptrolle spielen. „Vielleicht als Physiotherapeutin, doch so genau weiß ich es noch nicht, nur dass es mit dem Sport zu tun haben soll“, verriet die 15-jährige Akrobatin.

Die TSG hatte zu diesem Turnier starke Mannschaften eingeladen. Etwa 80 Mädchen und Jungen (Altersklassen Schüler und Jugend) waren gekommen und zeigten auf dem Podest oder auf der großen Matte ihr Können. So holten die Akrobaten vom SV Warnemünde, TAV Selmsdorf und TSV Empor Göhren jeweils drei Goldmedaillen. Zwei Sieger stellte der MTV Ilten (Niedersachsen). Keine Goldmedaille erkämpfte der ESV Kirchmöser.

„Besonders erfreulich war, dass die Vereine SV Warnemünde, TAV Selmsdorf und die TSG Wismar jeweils wieder männliche Teilnehmer in der jüngsten Nachwuchsklasse am Start hatten. Nach jahrelanger Abwesenheit ist dieses ein Lichtblick, der für die Zukunft im männlichen Bereich hoffen lässt“, meint Holger Röpke. Bei den 150 Zuschauern auf den Rängen wurden ihre Übungen besonders mit viel Beifall honoriert.

So zeigte das männliche Paar Paul Frank und Levi Ehrke bei seinem ersten Wettkampf schon eine gute Leistung, auch wenn es noch nicht zu einem Podestplatz gereicht hatte. Aber auch die Gruppe mit Julia Eick, Adela Durdikowa und Luisa Böttcher überzeugte mit ihrer gezeigten Bodenkür und gewann die Goldmedaille. „Die Eltern der Mädels waren vor dem Wettkampf noch so aufgeregt. Am Ende freuten sie sich mit ihren Töchtern über den Sieg“, plauderte Holger Röpke aus seinem Nähkästchen.

Am härtesten war jedoch der Wettbewerb für die weiblichen Paare in der Nachwuchsklasse Jugend. Hier starteten gleich 13 Paare. Besonders erwartet wurde der Ausgang zwischen den Teams, die schon vor drei Wochen bei der norddeutschen Meisterschaft in Nordhorn (Nordrhein Westfalen) gegeneinander angetreten waren. Die Akrobatinnen aus Niedersachsen hatten damals den zweiten Platz belegt, Warnemünde und Wismar die Plätze sieben und acht. Durch den Handstandfehler des TSG-Paares rutschen die Wismarerinnen in Nordhorn hinter den Warnemünderinnen. Doch dieses Mal drehten Tabea Harnack und Feenja Dellin den Spieß um und verwiesen Yaiza Kunkat und Lilly Munzert auf den Silberrang. „Beide haben ihre Übung ohne Fehler geturnt“, freute sich Trainer Holger Röpke. Der MTV Ilten landete diesmal nur auf dem vierten Platz.

Leider kam es bei den Dreiergruppen aus Warnemünde und Wismar, die bei der norddeutschen Meisterschaft die Medaillen unter sich ausgemacht hatten, nicht zum erneuten Wettkampf. „Die Gäste konnten aus persönlichen Gründen nicht am 23. Traditionsturnier teilnehmen“, ärgerte sich Holger Röpke, Julie Homuth, Lisa Frank und Frida Schmidt setzten sich gegen die anderen Gruppen souverän durch.

Trotz des tollen Wettkampfes schauen die TSG-Sportakrobaten sorgenvoll in die Zukunft. „Die Halle wird jetzt für mindestens zwei Jahre wegen der Sanierung für den Trainings- und Wettkampfbetrieb gesperrt. Wir müssen sehen, wo wir künftig trainieren können“, sagte Holger Röpke.

Peter Preuß

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