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Sport TSG-Handballerinnen auf Abschiedstour
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17:41 25.04.2019
Die TSG-Handballerinnen klatschen in die Hände und bedanken sich für die Unterstützung bei ihren Fans. Es ist ein Abschied für immer. Fast die gesamte Mannschaft verlässt den Wismarer Verein. Quelle: Foto: Daniel Koch
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Wismar

Die Handballerinnen der TSG Wismar befinden sich auf Abschiedstour in der dritten Liga, auch wenn das Team in der Tabelle derzeit noch auf einem Nichtabstiegsplatz steht. Doch die Zukunft ist ungewiss. Fast die komplette Mannschaft verlässt zum Saisonende den Wismarer Traditionsverein. Allerdings müssen die Schützlinge von Trainer Christian Lander noch zweimal auswärts Farbe bekennen. Am Sonntag gastiert sein Team beim Spitzenreiter und Aufsteiger in die 2. Bundesliga, Junge Wilde Hannover-Badenstedt. Drei Tage danach am 1. Mai findet dann das letzte Spiel bei der HSG Jörl DE Viöl statt. Bei beiden Teams hängen die Trauben sehr hoch.

Vor allem in Hannover will sich das Wismarer Team achtbar aus der Affäre ziehen. „Wir sind klarer Außenseiter und werden einfach versuchen, unsere besten Spiele zu machen“, so Trainer Lander. Das Hinspiel hatten die Wismarerinnen klar und deutlich mit 23:38 verloren. Damals waren die Mädels aus Niedersachsen einfach eine Nummer zu groß. Alles andere, als eine Niederlage, käme einer Sensation gleich. „Wir machen uns da keine Illusion, aber kampflos werden wir uns nicht ergeben. Die Mannschaft will sich mit erhobenen Hauptes verabschieden“, fügt Lander hinzu. Personell hat der TSG-Trainer außer Julia Marten und Sarah Dürl alle Spielerinnen an Deck. Während Marten mit dem Junior-Team von Grün-Weiß Schwerin in Dortmund im Achtelfinale um die deutsche Meisterschaft spielt, muss Dürl an diesem Wochenende arbeiten.

Auf einen erfolgreichen Abschluss der Drittliga-Saison hofft das TSG-Team, wenn es am Mittwoch nach Schleswig-Holstein zur HSG Jörl Doppeleiche Viöl reist. Immerhin haben die Hansestädterinnen das Hinspiel überraschend mit 25:24 gewonnen. Diese Leistung hatten damals die wenigsten Wismarer Fans ihrer Mannschaft zugetraut. „Wir haben doch nichts mehr zu verlieren. Warum soll uns nicht wieder die Überraschung gelingen?“, fragt sich Rückraumspielerin Svea Pinkohs, die damals zwei Tore zum Sieg beitrug. „Die Stimmung im Team ist gut. Wir machen uns selber keinen Druck mehr“, fügt die 28-Jährige hinzu. Allerdings macht sie ihr Bleiben bei der TSG Wismar auch davon ab, in welcher Liga die TSG-Frauen in der nächsten Saison spielen werden. In der kommenden Woche will der TSG-Vorstand endgültig die Karten auf den Tisch legen.

Fakt ist, dass der Verein vor großen logistischen und finanziellen Problemen steht. Sechs Leistungsträgerinnen wurden bereits verabschiedet. Zwei weitere Spielerinnen liebäugeln auch mit einem Wechsel. Auch die zweite Mannschaft, die in der MV-Liga in dieser Saison unter Trainer Jörn Harder eine gute Rolle gespielt hat, plagt sich mit personellen Problemen herum. Von diesem Team sollen nur noch sechs Spielerinnen übrig bleiben. Die meisten zieht es wegen eines Studiums oder einer Arbeit in andere Städte und Bundesländer. Hinzu kommt, dass die Sporthalle an der Bürgermeister-Haupt-Straße für den Trainings- und Wettkampfbetrieb für fast zwei Jahre gesperrt wird. Die Halle wird brandschutztechnisch saniert. Außerdem hätten bereits Sponsoren angekündigt, dass sie ihr Engagement bei der TSG Wismar einstellen werden.

Peter Preuß

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