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Sport TSG-Mädels gewinnen Silber in Nordhorn
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14:01 21.05.2019
Die Akrobatinnen der TSG Wismar zeigen ihre Medaillen und Urkunden: Leny Baumgart, Maja Ehrke, Lisa Fran, Frida Schmidt, Julie Homuth, Fennja Dellin und Tabea Harnack.  Quelle: Foto: Verein
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Nordhorn/Wismar,

Die Sportakrobatinnen der TSG Wismar setzen ihren guten Start in die neue Saison erfolgreich fort. Bei der nordwestdeutschen Meisterschaft in Nordhorn (Nordrhein-Westfalen) im Nachwuchs- und Leistungsbereich erkämpften die Schützlinge von Trainer und Abteilungsleiter Holger Röpke eine Silbermedaille und mehrere gute Platzierungen. Mit dem Vizemeistertitel kehrte die Gruppe in der Besetzung Julie Homuth, Lisa Frank und Frida Schmidt wieder nach Hause zurück. Die Wismarerinnen mussten sich mit zwölf Teams auseinandersetzen. Stärkster Konkurrent für die TSG-Akrobatinnen war wiederum der SV Warnemünde. Die Mädels aus dem Ostseebad gewannen die Goldmedaille. Aber knapp dahinter platzierten sich die Wismarerinnen. „Mit ihrer neuen Choreographie konnten sie mit ihrer Artistik überzeugen, allerdings sahen die Kampfrichter bei der Bewertung der Technik, vor allem bei den Wurfelementen, doch noch kleine Fehler, so dass sich unsere Mädels mit der Silbermedaille zufrieden geben mussten“, analysierte Holger Röpke.

Die TSG Wismar hatte insgesamt in der Nachwuchsklasse Jugend drei weibliche Paare und eine Dreiergruppe in den Wettbewerb geschickt.

Bei den Paaren war die Konkurrenz noch viel größer. Hier kämpften 22 Teams die Medaillen. „Sehr stark waren hier die Starter aus Düsseldorf, die unter Klubbedingungen trainieren können. Sie belegten von den ersten vier Plätzen gleich drei“, so Holger Röpke. Von der TSG erkämpfte sich das Paar Tabea Harnack und Feenja Dellin den achten Platz. „ Leider hatte Feenja - mit acht Jahren unsere jüngste Starterin - etwas Pech. Ihr erstmals geturnter Schweizer Handstand war eine Sekunde zu kurz gehalten und zog somit einen Abzug nach sich. Ansonsten wäre es der fünfte Platz gewesen“, ist sich der TSG-Trainer sicher. „Auch wenn wir diesmal nicht auf dem Siegerpodest standen, waren wir mit unserer gezeigten Übung zufrieden“, meinte Tabea Harnack.

Das Paar Marie Grad und Frida Schmidt landete auf dem zehnten Platz. Auch die beiden Wismarerinnen hatten in der technischen Ausführung ihrer Übung kleinere Fehler, die vom Kampfgericht bestraft wurden. „Für die Verbesserung der Artistiknote müssen sie noch etwas an ihrem Ausdruck arbeiten“, rät Röpke.

Das dritte Paar mit Leny Baumgart und Maja Ehrke konnte sich gleich hinter ihren Wismarer Vereinskameradinnen auf dem elften Rang platzieren. Für beide TSG-Akrobatinnen war es in dieser Zusammensetzung die erste Teilnahme an einer überregionalen Meisterschaft. „Auch Maja hielt leider den Handstand nicht lange genug und bekam somit ebenfalls Punktabzug. Vielleicht war auch der späte Zeitpunkt ihrer Starts bei Feenja und Maja die Ursache für ihre Fehler. Bei einem Teilnehmerfeld mit 120 Starts ist von jeder Sportlerin schon eine ganz große und lange Konzentration gefordert“, stellte Holger Röpke fest.

Einige Akrobatinnen, die bei der nordwestdeutschen Meisterschaft dabei waren, treffen sich schon an diesem Wochenende wieder. In der Wismarer Sporthalle an der Bürgermeister-Haupt-Straße findet dann ab 10 Uhr der 23. Traditionswettkampf der TSG Wismar statt. Zuerst beginnen die kleinsten Nachwuchsakrobatinnen mit ihrem Wettkampf, danach gegen 11.30 Uhr sind dann die Sportlerinnen des Leistungsbereiches an der Reihe. Gegen 15 Uhr findet die Siegerehrung statt. „Wir würden uns freuen, wenn viele Zuschauer die Mädels bei ihrem Wettkampf von den Rängen unterstützen. In Wismar ist es in dieser Sporthalle vorläufig der letzte Wettkampf. Denn die Halle wird saniert und für mindestens zwei Jahre für den Trainings- und Wettkampfbetrieb gesperrt“, so der TSG-Trainer Holger Röpke.

Peter Preuß

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