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Sport TSG-Männer am Ende mit leeren Händen
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13:20 01.04.2019
Michael Boos kommt frei zum Wurf. Er erzielte zwei Tore für das TSG-Team. Quelle: Foto: Werner Franke
Greifswald/Wismar

Bis zur Halbzeit bestimmten Wismars TSG-Handballer das Spiel beim HC Vorpommern-Greifswald und konnten auch ihre Ausfälle verkraften. Doch mit den Roten Karten kurz vor und nach der Halbzeit gegen Richard Seidel und Felix Schrimpf fehlte eine komplette Stamm-Sieben, was die TSG trotz großem Kampfgeist nicht mehr kompensieren konnte. Diese Chance wussten die Gastgeber für sich zu nutzen und schickten die Gäste mit einer 31:27-Niederlage auf die Heimfahrt.

Dabei begann das Wismarer Team die Partie sehr konzentriert. In der Abwehr arbeiteten die Schützlinge von Trainer Sven Hünerbein sehr kompakt und beweglich, was dem HC sichtlich Probleme bereitete. Im Angriff spielten sie sehr diszipliniert und waren konsequent im Abschluss. Die logische Folge war in der 14. Minute eine 9:4-Führung für die TSG. „Die Jungs haben das sehr gut umgesetzt, was wir besprochen haben. Damit war ich sehr zufrieden“, so Trainer Hünerbein. Doch dann mussten sie nach einer doppelten Zeitstrafe gegen Richard Seidel vier Minuten in Unterzahl bestehen. Das wussten die Gastgeber für sich zu nutzen und verkürzten in dieser Phase auf 9:10 (19.). Wieder vollzählig bestimmten die Gäste erneut das Geschehen und setzten sich auch schnell wieder auf 14:9 (25.) ab. Dann die 28. Minute: Richard Seidel ließ sich zu einer weiteren Zeitstrafe hinreißen und kassierte damit die Rote Karte. Das war dann auch der Knackpunkt im TSG-Spiel. Mit einer 16:12-Führung für die TSG-Männer ging es in die Kabine. „Wir haben ja allein sieben Tore vom Siebenmeterpunkt kassiert. Aus dem Feld hatten wir den HC ganz gut im Griff2, sah auch Torwart Paul Robitt seine TSG auf einem guten Weg. Diese wollte an die Leistung auch in Halbzeit zwei anknüpfen, musste aber gleich den nächsten Rückschlag wegstecken. Denn beim Stand von 17:16 (35.) bekam Felix Schrimpf die Rote Karte gezeigt und konnte somit seiner Mannschaft nicht weiterhelfen. So wurde es auf der Wismarer Auswechselbank überschaubar, während auf dem Parkett die Gastgeber nun ihre Chance witterten. Doch die TSG-Spieler wehrten sich, mussten jedoch viel Aufwand betreiben, um erfolgreich zum Abschluss zu kommen. „Das hat natürlich Körner gekostet, die auch teilweise in der Abwehr dann fehlten“, sah Sven Hünerbein die Kräfte bei seinen Jungs schwinden. So war es nur eine Frage der Zeit, wann die Gastgeber das Spiel in ihre Richtung steuern würden. Bis zum 22:23 (45.) konnten die Wismarer den Kontakt noch halten, mussten dann aber erneut eine doppelte Unterzahl überstehen. Diese nutzten die Greifswalder, um sich mit 27:23 (50.) abzusetzen. Eine letzte Wismarer Auszeit sollte nochmal kurz Luft geben. „Wir wollten bis zum Schluss um jedes Tor spielen, unabhängig vom Ergebnis“, schwor der TSG-Trainer seine Spieler ein. Und die zeigten Charakter, kämpften sich auf 27:29 (57.) heran. Noch einmal keimte Hoffnung, zumindest auf einen Punkt. Aber diese sollte sich nicht erfüllen, denn die Gastgeber schnürten mit zwei Toren in der Schlussminute den Sack zu. Mit 27:31 hatte die TSG Wismar das Spiel verloren, konnte aber trotzdem erhobenen Hauptes aus der Begegnung gehen. „Glückwunsch an Greifswald. Wir mussten heute einige Rückschläge einstecken und mit den Aufstellungen improvisieren. Den Jungs können wir keinen Vorwurf machen, sie haben sich gewehrt und Charakter gezeigt“, gab sich Sven Hünerbein mit dem Auftritt seiner Mannschaft nicht unzufrieden. In die gleiche Kerbe schlug Torwart Paul Robitt nach dem Spiel: „Natürlich wollten wir heute mit einem Sieg den zweiten Platz in der MV-Liga endgültig sichern, aber die Umstände ließen am Ende keinen Sieg zu. Den holen wir uns dann im letzten Heimspiel gegen Grimmen.“

TSG Wismar: Link, Robitt; Dettmann 1, Meiser 4, Boos 2, Schrimpf 4, Seidel 1, Köhler 5, Lürbke 1, Maske 8/3, Langpap 1.

Sven Meyer

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