Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Sport TSG-Männer gewinnen und feiern Vizemeisterschaft
Mecklenburg Mittleres Mecklenburg Sport TSG-Männer gewinnen und feiern Vizemeisterschaft
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:56 28.04.2019
Anlässlich ihres Sieges im Landespokal-Finale wurde die Mannschaft der TSG Wismar nach dem Spiel gegen den HSV Grimmen ausgezeichnet. Quelle: Foto: Daniel Koch
Wismar

Zum Abschluss der Saison haben die TSG-Handballer gegen den HSV Grimmen mit 29:23 gewonnen und sich damit die Vizelandesmeisterschaft von Mecklenburg-Vorpommern vor dem Team des SV Warnemünde gesichert. Meister in der MV-Liga wurde der Güstrower HV. Da die Schützlinge von Trainer Sven Hünerbein auch noch beim Final-Four den Landespokal gewonnen haben, hatten sie allen Grund, anschließend mit den Fans diese großartigen Erfolge in der Vereinsgeschichte zu feiern.

Auch in der letzten Partie ließen die Wismarer nichts anbrennen. Allerdings gehörte die Anfangsphase den Gästen. Die Männer aus Grimmen legten los wie die Feuerwehr und führten bereits nach sieben Spielminuten mit 3:0. Da veranlasste TSG-Trainer Sven Hünerbein, schon die erste Auszeit zu nehmen, um sein Team zu wecken. „In Abwehr und Angriff fehlte es ein wenig an dem nötigen Tempo. Wir waren noch nicht im Spiel angekommen“, so der Trainer.

Kurz danach erzielte dann Florian Maske das 1:3 und setzte damit eine kleine Initialzündung. Die Gäste spielten ihrerseits aber weiter sehr diszipliniert ihre Angriffe aus. Dabei zeigten sie sich sehr geduldig und schafften es damit, sich immer wieder freie Chancen zu erarbeiten. So blieben sie auch bis zur 15. Minute mit 7:5 in Front. Dann schlichen sich aber erste Fehler in der Offensive des HSV ein und gleichzeitig stabilisierte sich die TSG-Defensive. Michael Boos brachte in der 20. Minute mit dem 8:7 sein Team erstmalig erstmals in Führung. In seinem letzten Spiel für die erste TSG-Mannschaft hatte er zum ersten Mal getroffen - die Zuschauer dankten ihm mit lautem Beifall. „Boosi war wieder ein Vorbild an Einsatzbereitschaft. Ich habe allergrößten Respekt vor ihm, was er immer wieder an Leistung abgerufen hat“, lobte Sven Hünerbein seinen Linksaußen.

Jetzt war die TSG im Spiel angekommen und das zeigte nun auch ihre Körpersprache. Das schlug sich auch schnell auf das Ergebnis aus. Auf 15:10 (28.) bauten die Gastgeber ihre Führung aus. Mit der Umstellung auf zwei Kreisläufer boten sich dem TSG-Angriff mehr Möglichkeiten. Mit dem Pausenpfiff brachte Tom Koop einen Nachwurf zum 16:11 erfolgreich im Netz unter und damit ging es in die Kabinen. Zur zweiten Hälfte stellte der HSV seine Abwehr etwas um. Für Marc Hünerbein gab es eine Sonderbewachung, um damit den Spielrhythmus der TSG zu stören. Dies zeigte auch etwas Wirkung. Wismar brauchte etwas, um Antworten auf diese Maßnahme zu finden. Aber die Gastgeber konnten sich in dieser Phase weiter auf ihre Abwehr verlassen. Dabei zeigte auch Thomas Brosowski im Tor eine starke Leistung und nahm einige Bälle des Gegners weg. So konnte sich die TSG-Männer weiter absetzen. Beim Stand von 20:13 (40.) für die Hansestädter nahm der HSV Auszeit. Doch das Wismarer Spiel hatte seine Sicherheit wiedergefunden. Großen Anteil daran hatte auch Willem Lübkemann, der auf der Spielmacherposition viel Verantwortung übernahm. Immer wieder ging er in die Tiefe, schaffte auch für seine Nebenleute viel Freiraum, das vor allem Florian Maske zu nutzen wusste. „Mit Willem haben wir das im Training ja schon häufiger probiert. Es freut mich, dass er das so gut umgesetzt hat“, gab es Lob vom Trainer. In den folgenden Minuten hielt sich der Abstand konstant. In der Schlussviertelstunde bekam dann auch Swen Büscher in seinem letzten Spiel seinen Einsatz. Als er zum 26:17 (53.) erfolgreich war, jubelten seine Fans in der Halle. „Alle haben Büschi diesen Abschluss gegönnt. Dass er dann auch noch zweimal trifft, ist eine schöne Geschichte. Auch er ist ein Vorbild für die Spieler, weil er immer alles für seine Mannschaft gibt“, sagt Trainer Sven Hünerbein. Damit begannen dann auch fast die Feierlichkeiten. Beide Mannschaften erzielten noch einige Treffer, ohne dass der Sieg der TSG Wismar in Gefahr geriet. Mit einem 29:23 verabschieden sich die TSG-Handballer aus ihrem Wohnzimmer, in dem es in den kommenden zwei Jahren Umbaumaßnahmen gibt. „Wir haben eine starke Saison gespielt und unsere Saisonziel erreicht. Güstrow ist verdient Meister geworden, dafür Glückwunsch. Für heute war es schön, dass die Mannschaft noch einmal einen erfolgreichen Abschluss erzielen konnte. Aber jetzt wird gefeiert“, zog der TSG-Trainer ein letztes Fazit.

TSG Wismar: Robitt, Brosowski; Meiser 3, Boos 2, Schrimpf, Seidel, Lübkemann 3, Jehring 3, Köhler 1, Hünerbein 4, Maske 5, Büscher 2, Langpap 1, Koop 5/2.

Sven Meyer

Noch zwei Auswärtsspiele, dann ist die Saison in der dritten Liga beendet. Die Handballerinnen der TSG Wismar gastieren beim Spitzenreiter Junge Wilde Hannover-Badenstedt. Doch alles andere als eine Niederlage käme für die Wismarerinnen einer Sensation gleich.

25.04.2019

Der Wismarer Marathonläufer Bernd Romeike fliegt am Sonnabend wieder nach Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba. Dort trifft er sich mit dem Langstreckenläufer und mehrmaligem Olympiasieger sowie Weltmeister Haile Gebrselassie.

23.04.2019

Die Schönberger Judokas waren bei den Deutschen Ü-30-Meisterschaften erfolgreich und erkämpften insgesamt vier Medaillen. Eine Goldmedaille gewann der 69-jährige Eberhard Höppner.

16.04.2019