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Sport TSG-Männer zurück in der Erfolgsspur
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15:51 25.03.2019
Felix Schrimpf (am Ball) war mit sieben Treffern bester Torschütze im TSG-Team. Quelle: Foto: Daniel Koch
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Wismar

Die lange Handballsaison der TSG-Handballer biegt auf die Zielgerade ein und auch die letzten Aufgaben wollen sie erfolgreich meistern. Die erste lösten sie im Heimspiel gegen den Schwaaner SV recht souverän und kehrten nach der 13:26-Niederlage beim Stralsunder HV II wieder in die Erfolgsspur zurück. Denn auch wenn ihnen in einigen Phasen die nötige Lockerheit fehlte, besiegten sie die Gäste aus der Bekestadt deutlich mit 31:19.

Trotz sommerlichen Wetters fanden erneut 230 Handballbegeisterte den Weg in die Sporthalle an der Bürgermeister-Haupt-Straße, um ihre Mannschaft zu sehen. Und diese versuchte vom Beginn an, das Zepter auf dem Feld zu übernehmen. Allerdings gelang den Wismarern dies anfangs nur in der Abwehr, denn bis zur 10. Minute ließen sie nur ein Gegentor der Gäste zu. Sie zwangen die Schwaaner immer wieder zu Würfen aus dem Rückraum, die nicht den Weg ins TSG-Tor fanden. Im Angriff aber zeigte sich noch eine gewisse Unsicherheit im Spiel, wodurch der eine oder andere Ball verloren ging. „Wir haben verschiedene Aufstellungen im Training spielen lassen und dies auch in der Partie umgesetzt. Das nicht gleich alles in Automatismen läuft, ist dann auch nicht so überraschend.“ klärte Trainer Sven Hünerbein nach dem Spiel auf. Dem 4:1 (10.) folgten in den nächsten zehn Minuten Tore im Gleichschritt. Beim 8:4 (22.) nahmen die Gastgeber eine Auszeit, um die Mannschaft auf die doppelte Manndeckung der Gäste einzustellen. Und die Spieler hatten gut zugehört, denn es gelang ihnen, den Vorsprung schnell zu vergrößern – 13:6 (29.). Ein Tor des SSV brachte dann den Halbzeitstand von 13:7 für die TSG.

In den ersten Minuten nach der Pause taten sich Wismars Spieler dann wieder etwas schwerer in ihrem Spiel. Es fehlte ein wenig die Abgeklärtheit, sich den Gegner zu stellen und die Chancen konsequent zu nutzen. „Vielleicht haben wir uns nach der Niederlage in Stralsund selbst unter Druck gesetzt, weil wir den Zuschauern und auch uns gegenüber etwas gutmachen wollten. Dabei sollten wir wegen dieser einen Niederlage aber nicht unsere Saisonleistung oder unsere Mannschaft in Frage stellen“, stellt Richard Seidel nach dem Spiel seinem Team ein positives Zeugnis aus. Trotzdem forderte Trainer Sven Hünerbein beim Stand von 17:10 (41.) seine Spieler recht deutlich auf, wieder mehr Handball zu spielen. Erneut beherzigten die TSG-Männer die Worte und drehten jetzt noch einmal auf. Insbesondere Felix Schrimpf zeigte in dieser Phase sehr viel Zug zum Tor und nutzte die größer werdenden Lücken in der Schwaaner Abwehr. „Felix hat in den letzten Jahren eine gute Entwicklung genommen und gibt im Training und Spiel immer 100 Prozent. In die Spielmacherposition wächst er immer noch hinein, da arbeiten wir gemeinsam dran. Aber vieles macht er schon richtig gut“, lobt Trainer Sven Hünerbein sein Schützling. So konnte beim 25:15 die erstmalige Zehn-Tore-Führung (51.) erzielt werden und das Spiel ging in die Schlussphase. In dieser konnten dann beide Teams noch einige Treffer erzielen, weil auch die Gäste bis zum Ende geduldig ihre Angriffe ausspielten. Beim 31:19 für die TSG Wismar folgte der Abpfiff dieser Partie und die Zuschauer bejubelten die nächsten beiden Punkte für die Wismarer. Auch Sven Hünerbein zeigte sich nach dem Spiel dann nicht unzufrieden: „Momentan spielen wir vielleicht nicht so, wie wir es selbst wollen. Aber das ist im Verlauf einer Saison nicht ungewöhnlich. Und es werden uns ja keine Siege geschenkt. Die Gegner wollen uns das Leben so schwer wie möglich machen und da muss man auch mit viel Geduld agieren, um einen Erfolg einzufahren.“

An der Tabellenspitze hat sich nichts verändert. Die TSG liegt mit 35:5 Punkten hinter dem Güstrower HV auf Platz zwei und will diesen am kommenden Sonnabend im Auswärtsspiel beim HC Vorpommern-Greifswald festzurren.

TSG Wismar: Robitt, Linki; Meiser 2, Schrimpf 7, Seidel 1, Lübkemann 2, Jehring 2, Köhler, Lürbke 3, Hünerbein 5/2, Maske 9, Büscher, Langpap.

Sven Meyer

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