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Sport Wismarer Handballer feiern Derbysieg
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12:59 04.03.2019
Marc Hünerbein (l.) wird hier attackiert, dennoch war er mit neun Toren bester Werfer im TSG-Team. Quelle: Foto: Daniel Koch
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Wismar

Zwei unterschiedliche Halbzeiten erlebten die 200 Zuschauer im Spiel der TSG-Männer gegen die Reserve des Drittligisten der Mecklenburger Stiere Schwerin. Während die Gastgeber in Halbzeit eins eine überzeugende Leistung im Angriff zeigten, aber in der Defensive zu passiv agierten, sah es in der zweiten Hälfte genau anders herum aus. Die Abwehr stärker, aber der Angriff wirkte zu fahrig. Am sicheren Heimsieg mit 28:20 (18:13) gab es über die gesamte Spielzeit aber keine Zweifel.

Das Spiel begann ohne großes Abtasten. Beide Teams hatten dabei besonders in der Offensive gute Aktionen - 3:3 (6.). Dann bekam die Wismarer Deckungsreihe etwas Zugriff auf die Schweriner Spieler. Passwege wurden attackiert und im Blockspiel konnte erfolgreich agiert werden. Das Ergebnis ließ nicht lange auf sich warten, die TSG setzte sich auf 8:4 (13.) ab und die Gäste nahmen eine Auszeit. Doch dem Wismarer Angriffsschwung tat diese keinen Abbruch. Mit gutem Tempo brachten sie die Stiere-Abwehr immer wieder in Schwierigkeiten und auch im Abschlussverhalten zeigten sie sich sicher. So bauten die Wismarer ihre Führung weiter aus - 14:8 (23.). Dabei zeigten sie sich sehr flexibel in ihren Aktionen. Ob über Außen, Kreis oder Rückraum, von allen Positionen strahlte Gefahr aus. „Vorn haben wir vieles gut gemacht, da zeigte sich viel Spielfreude. Die Abwehr agierte aber zu passiv. Wir reagierten nur und so konnten sich die Stiere geduldig ihre Abschlüsse vorbereiten, ohne dass wir sie dabei störten“, fand Trainer Sven Hünerbein ein paar kritische Worte. Dadurch konnten die Gäste auch den Abstand bis zur Pause stabil halten. Mit einem 18:13 für die Gastgeber ging es in die Kabinen.

Aus dieser kam die Wismarer Mannschaft mit viel Schwung. Keine zwei Minuten waren gespielt, als Hannes Jehring auf 20:13 erhöhte. Bereits dort war zu erkennen, dass die TSG-Deckung sich viel aktiver zeigte. Die Gäste wurden frühzeitig und weit vor dem Wismarer Tor angenommen und diese konnten ihre Angriffe nicht mehr so geduldig ausspielen. Aber irgendwie schafften es die Gastgeber nicht, die Leistungen in Abwehr und Angriff miteinander zu verbinden. „Denn mit der Steigerung hinten, verloren wir die Sicherheit und Leichtigkeit aus der ersten Hälfte in der Offensive“, musste Sven Hünerbein feststellen. Damit traf er ins Schwarze, weil sich seine Spieler nun zu sehr in Einzelaktionen aufrieben und ihre Aktionen nicht mehr so geduldig vorbereiteten. Aber der TSG-Trainer nahm seine Mannschaft in Schutz: „Natürlich gibt es in unseren Leistungen auch Schwankungen. Und die Stiere haben das in der zweiten Hälfte auch besser in der Deckung gemacht. Aber wenn auch die Aktionen manchmal nicht so laufen, wie sich das insbesondere die Trainer wünschen, so brennt jeder Einzelne in jeder Spielsekunde für diese Mannschaft. Und das ist schön zu sehen.“ Das Spiel lief im Gleichschritt weiter durch die zweite Hälfte, wobei die Wismarer Zuschauer ihre Jungs auf der Platte pausenlos unterstützten. Und sie konnten noch einige TSG-Tore bejubeln und am Ende mit der Mannschaft einen 28:20-Erfolg feiern. „Nicht immer schön, aber sicher“, meint Sven Hünerbein.

31:3 Punkte weist das Konto der TSG-Handballer nun auf. Damit bleiben sie auf Platz zwei der Tabelle in der MV-Liga. Bereits am kommenden Sonnabend können sich die Handballfans auf einen weiteren Heimauftritt der Männer freuen. Denn dann empfangen sie um 18.30 Uhr den Stavenhagener SV.

TSG Wismar: Link, Robitt; Dettmann 1, Schrimpf 4, Seidel 1, Jehring 1, Köhler 3, Lürbke, Hünerbein 9, Maske 2, Langpap, Koop 7/3.

Sven Meyer

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