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Östliches Mecklenburg Die letzten Urwälder: Experten erforschen „Heilige Hallen“
Mecklenburg Östliches Mecklenburg Die letzten Urwälder: Experten erforschen „Heilige Hallen“
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05:00 11.05.2018
In den „Heiligen Hallen“ in der Feldberger Seenlandschaft
In den „Heiligen Hallen“ in der Feldberger Seenlandschaft Quelle: Kurverwaltung Feldberger Seenlandschaft
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Feldberg

Urwälder sind in Deutschland rar gesät. Einer der bekanntesten sind die sogenannten „Heiligen Hallen“ in der Feldberger Seenlandschaft (Kreis Mecklenburgische Seenplatte). Das 65,6 Hektar große Totalreservat ist seit der Mitte des 18. Jahrhunderts geschützt. Seit 1950 darf dort überhaupt kein Holz mehr entnommen werden. Die Waldexperten Prof. Pierre Leonhard Ibisch und Dr. Stefan Kreft von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung im brandenburgischen Eberswalde erforschen in diesem alten Buchenwald, warum Urwälder so wichtig für Klima, Ökologie und Menschen sind. „Ich denke, wir müssen auch und gerade von alten Wäldern, von Urwäldern, lernen, wie die mit der zunehmenden Erwärmung und dem einhergehenden Trockenstress umgehen.“

Büssem Axel