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Östliches Mecklenburg Häufung von Krebsfällen: Landesweite Feuerwehr-Studie geplant
Mecklenburg Östliches Mecklenburg Häufung von Krebsfällen: Landesweite Feuerwehr-Studie geplant
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08:52 26.09.2019
Derzeit liefen bei drei Berufsfeuerwehren in Deutschland ähnliche Untersuchungen, erklärte die Sprecherin der Neubrandenburg. Quelle: Patrick Pleul/ZB/dpa
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Neubrandenburg/Schwerin

Landesweite Studie zum Krebsrisiko bei Berufsfeuerwehren im Land: Die von der Schweriner Landesregierung finanzierte Untersuchung soll von Brandschutz-Experten der Universität Greifswald übernommen werden. „Es ist schön, dass das Land so auf die alarmierenden Zahlen reagiert und uns unterstützt“, erklärte Oberbürgermeister Silvio Witt (parteilos).

Hintergrund des Vorhabens ist, dass seit 2003 zwölf Feuerwehrleute in Neubrandenburg an Krebs erkrankten. Dies wird von Experten unter anderem mit krebserregenden Substanzen in Rauchgasen in Verbindung gebracht. Neun Kameraden im Alter von 50 bis 60 Jahren starben, drei Feuerwehrleute konnten nach erfolgreicher Behandlung wieder in den Dienst zurückkehren.

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Ähnliche Untersuchungen andernorts in Deutschland

Derzeit liefen bei drei Berufsfeuerwehren in Deutschland ähnliche Untersuchungen, erklärte die Stadtsprecherin. Beim sogenannten „Feuerwehrkrebs“ handele es sich um Erkrankungen, die etwa die Lunge, Lymphdrüsen und Genitalien befallen. Mit der Landesstudie soll neues Datenmaterial gewonnen werden. So könne geprüft werden, ob diese Krebsformen in Deutschland als Berufskrankheit anerkannt werden.

In Neubrandenburg will die Stadt vorsorglich 2020 deutlich mehr Geld in neue Ausrüstung investieren.

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Von RND/dpa

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