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Östliches Mecklenburg Mord mit Wasserflasche - Prozess gegen Vater und Sohn aus Malchin
Mecklenburg Östliches Mecklenburg Mord mit Wasserflasche - Prozess gegen Vater und Sohn aus Malchin
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13:39 25.11.2019
Die Täter sollen das Opfer im Streit schwer misshandelt und dann mit einer Wasserflasche ertränkt haben. (Symbolbild) Quelle: Carsten Rehder/dpa
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Neubrandenburg

Die Täter sollen ihrem Opfer eine Wasserflasche in den Mund gedrückt und ihm die Nase zugehalten haben: Gut fünf Monate nach dem gewaltsamen Tod eines Mannes in Malchin müssen sich die mutmaßlichen Täter ab 5. Dezember vor dem Landgericht Neubrandenburg verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft einem zur Tatzeit 39 Jahre alten Mann und seinem damals 16-jährigen Sohn gemeinschaftlichen Mord und Widerstand gegen Polizisten vor, wie ein Gerichtssprecher am Montag in Neubrandenburg mitteilte.

Die Beiden sollen das Opfer im Streit schwer misshandelt und dann mit einer Wasserflasche ertränkt haben. Demnach soll der Vater dem Jungen eine gefüllte Wasserflasche gegeben haben, die dieser dem Opfer in den Mund steckte und ihn dabei die Nase zuhielt. Motiv soll nach Angaben von Zeugen eine Beschwerde des Opfers gewesen sein, dass Kinder und Bekannte des 39-Jährigen bei einer Feier im Hinterhof zu laut seien.

Täter bedrohten Polizisten

Die Leiche des 61-Jährigen war am 28. Juni - einem Freitagabend - im Anschluss an einen Polizeieinsatz in einem Hinterhof in Malchin gefunden worden. Die Beamten waren wegen demolierter Autos alarmiert worden. Sie stießen auf neun beschädigte Autos und die beiden Beschuldigten. Dabei wurden die Polizisten von dem Vater mit einer Schaufel, einem Messer und einem Fleischerbeil bedroht. Erst nach mehreren Warnschüssen ließen sich der Malchiner und sein Sohn festnehmen.

Für den Prozess sind mindestens drei Verhandlungstage angesetzt. Geladen sind mehrere Zeugen sowie drei Gutachter, darunter eine Gerichtsmedizinerin und ein Psychiater. Wie der Gerichtssprecher sagte, könnten noch weitere Verhandlungstermine dazu kommen. Die Beschuldigten sollen bisher keine Angaben gemacht haben. Ihnen drohen bei einer Verurteilung wegen Mordes jeweils lebenslängliche Haftstrafen.

Von RND/dpa

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