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Östliches Mecklenburg Waldbrandgefahr gestiegen: Höchste Warnstufen in Mirow und Torgelow
Mecklenburg Östliches Mecklenburg Waldbrandgefahr gestiegen: Höchste Warnstufen in Mirow und Torgelow
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10:42 03.07.2019
Rauch steigt aus dem brennenden Waldgebiet bei Lübtheen auf. Auch in vielen anderen Gegenden von MV besteht eine hohe Waldbrandgefahr. Quelle: dpa
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Mirow/Torgelow/Schwerin

Trotz gesunkener Temperaturen steigt die Waldbrandgefahr in Mecklenburg-Vorpommern weiter an. Wie das Agrarministerium mitteilte, ist wegen anhaltender Trockenheit nun in den Leitforstämtern Torgelow (Vorpommern-Greifswald) und Mirow (Mecklenburgische Seenplatte) die höchste Warnstufe fünf ausgerufen worden. Dies umfasse das Gebiet der Insel Usedom, den Süden Vorpommerns und den Süden der Mecklenburgischen Seenplatte. Dabei sollten Waldwege nicht mehr mit Kraftfahrzeugen befahren werden.

In fünf der sieben weiteren Forstämtern bestehe ebenfalls hohe Brandgefahr und die Warnstufe vier. Nur in den Regionen Güstrow und Vorpommern-Rügen liege die Warnstufe noch bei drei. In den letzten Tagen mussten Feuerwehren mehrfach zu Waldbränden ausrücken, der größte Brand hat ein riesiges munitionsverseuchtes Waldgebiet bei Lübtheen erfasst.

Bauern sollen Löschwasser bereithalten

Mecklenburg-Vorpommerns Agrarminister Till Backhaus (SPD) hat die Bauern aufgefordert, dringend Löschwasser auf die Getreidefelder bei der Ernte mitzunehmen und Brandschneisen zu Wäldern zu pflügen. Zuletzt hatten mehrfach Getreidefelder durch Steinschlag an Erntemaschinen Feuer gefangen und die Flammen durch Wind auf Wälder übergegriffen. So brannte am Dienstagabend bei Sietow an der Seenplatte eine Strohpresse auf einem Feld aus. Der Schaden wurde auf 60 000 Euro geschätzt.

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