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Östliches Mecklenburg Wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei in Stavenhagen
Mecklenburg Östliches Mecklenburg Wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei in Stavenhagen
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16:36 14.08.2019
Als der Wagen schließlich beschädigt angehalten habe, sei ein Mann zu Fuß davongelaufen, teilte die Polizei mit. Die Beamten gehen davon aus, dass es sich um einen Bruder der beiden Geschwister handelt. Quelle: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild
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Stavenhagen

Mutmaßlich drei Geschwister haben sich in Mecklenburg in einem nicht versicherten Auto eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Eigentlich wollten die Polizisten deren Fahrzeug in Stavenhagen (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) nur wegen eines defekten Rücklichts kontrollieren, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Doch dann habe der Fahrer beschleunigt und sei in Richtung Malchin gefahren.

Fahrer flüchtete zu Fuß

Während der Flucht warfen die Insassen den Angaben zufolge Gegenstände aus dem Fahrzeug, denen die Polizisten ausweichen mussten. Außerdem durchbrach das Fluchtfahrzeug in Teterow (Landkreis Rostock) eine Straßensperre.

Als der Wagen schließlich beschädigt angehalten habe, sei ein Mann zu Fuß davongelaufen. Auf dem Fahrersitz saß den Angaben zufolge eine 21-jährige Frau, die während der Flucht noch auf dem Beifahrersitz gesessen hatte. Deren 20-jähriger Bruder sei ebenfalls im Auto gewesen.

Die Gründe für die gewagte Flucht überraschen

In der Handtasche der Frau seien Hinweise auf einen weiteren Bruder, einen 25-jährigen Mann, gefunden worden. Dieser habe keinen Führerschein. Für die Flucht gab es laut Polizei wohl mehrere Gründe: Zum einen seien die Kennzeichen am Auto nicht registriert und der Wagen nicht zugelassen gewesen. Zum anderen habe die 21-Jährige einen verbotenen Schlagring mit sich geführt.

Die Folge: Gegen die Geschwister werde nun unter anderem wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Fahrerflucht und Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.

Wie gefährlich sind Mecklenburg-Vorpommerns Straßen? Jeden Tag ereignen sich durchschnittlich 157 Unfälle in Mecklenburg-Vorpommern. Diese traurige Bilanz macht Hoffnungen zunichte, die durch deutlich rückläufige Unfallzahlen und weniger Verkehrstote zu Jahresbeginn entstanden waren. Wie das Innenministerium in Schwerin unter Bezugnahme auf die vorläufige Unfallstatistik bekanntgab, stieg die Zahl der Unfälle auf rund 28 600.

Von RND/dpa

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