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Östliches Mecklenburg Wintereinbruch behindert Verkehr
Mecklenburg Östliches Mecklenburg Wintereinbruch behindert Verkehr
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12:42 22.03.2018
Winterliche Straßenverhältnisse in Rostock.
Winterliche Straßenverhältnisse in Rostock. Quelle: Alexander Müller
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Malchin/Teterow/Rostock/Peckatel

Morgendliche Schneefälle haben im Berufsverkehr zu erheblichen Behinderungen geführt. Vor allem Rostock und der Bereich der Mecklenburgischen Seenplatte hatten unter den Folgen des erneut winterlichen Wetters zu leiden. Bis zu 20 Zentimeter Neuschnee fielen an einigen Orten.

Die überfrierende Nässe verwandelte die Straßen in Rutschbahnen, auf denen es nur im Schritttempo oder gar nicht vorwärts ging. Auf der Autobahn 19 bei Kessin (Landkreis Rostock) kam ein Lastwagen einen Berg nicht hinauf und blieb liegen. Dahinter bildete sich in Richtung Berlin ein mehr als fünf Kilometer langer Stau. Der Winterdienst hatte Probleme, an die vereiste Fahrbahn zu gelangen.

Es ereigneten sich mehrere Unfälle, darunter auf der Bundesstraße 193 bei Peckatel nahe Neustrelitz (Kreis Mecklenburgische Seenplatte). Dabei wurde eine Person nach Angaben der Polizei verletzt. Der Fahrer eines Transporters hatte trotz der winterlichen Straßenverhältnisse versucht, einen Pkw zu überholen, war ins Schleudern geraten und mit einem entgegenkommenden Lkw kollidiert, der seinerseits mit dem Pkw zusammenstieß.  Am Ende landeten alle drei Fahrzeuge im Straßengraben. Der Sachschaden wird auf 50 000 Euro geschätzt.

Am Panstorfer Berg auf der Bundesstraße 104 bei Malchin (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) verunglückte ein mit Milch beladener Tankwagen und landete im Graben. Diesel trat aus; es entstand ein Schaden von rund 15 000 Euro. Für die Bergung müsse mit erheblichen Behinderungen vor allem in Fahrtrichtung Teterow gerechnet werden, sagte ein Polizeisprecher.

Auf der Autobahn 24 bei Stolpe (Landkreis Ludwigslust-Parchim) geriet ein Kleintransporter außer Kontrolle. Er schleuderte über beide Fahrspuren und wurde erst durch die Leitplanke gestoppt. Der Fahrer (40) blieb unverletzt; der Schaden beläuft sich auf 10 000 Euro.

Mehrere Unfälle ereigneten sich in der Region um Rostock, bei denen es überwiegend bei Blechschäden blieb.

Am Morgen hatte es bei Temperaturen um null Grad zwischen Rostock, Güstrow, Neubrandenburg und der Müritz kräftig zu schneien begonnen.