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Mecklenburg Polizeiauto geht in Wismar baden
Mecklenburg Polizeiauto geht in Wismar baden
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14:32 02.01.2019
Hochwasser in Wismar am 2. Januar 2019: Das Polizeiauto ging am Wassertor „baden“. Quelle: Heiko Hoffmann
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Wismar

Für Aufsehen und viel Gesprächsstoff hat ein Polizeiauto am Mittwoch beim Hochwasser gesorgt. Gegen 11 Uhr ging das Polizeiauto „baden“. Nicht im Alten Hafen, sondern auf der Straße Am Hafen. In Höhe Wassertor musste es unfreiwillig „parken“ und von der Feuerwehr gerettet werden.

Ein Polizeisprecher sagte auf OZ-Anfrage, dass sich das Auto auf Streife befunden habe. „Die näheren Umstände werden noch geklärt.“

Das Auto des Hauptreviers Wismar war zunächst vom Bahnhof in Richtung Schiffbauerdamm unterwegs. Die Straße war zu dem Zeitpunkt für den Verkehr gesperrt. Bürgermeister Thomas Beyer (SPD) und Ronny Bieschke, Chef der Wismarer Berufsfeuerwehr, verschafften sich gerade einen Überblick über das Hochwasser vom Lohberg aus. Augenblicke später wendete das Auto. Doch die Rückfahrt durchs Hochwasser misslang. Mit technischem Defekt blieb es stehen.

Ronny Bieschke organisierte Hilfe. Die Freiwillige Feuerwehr Friedenshof rückte an. Christian Rodat suchte am und im Polizeiauto nach der Abschleppöse. Er zog sich die Jacke aus, um schließlich das Abschleppseil zu befestigen. Die Beamten saßen derweil im Auto. Mit einer Winde wurde der Wagen aus dem Wasser gezogen. Mitglieder der Feuerwehr schoben das Polizeiauto dann an den Fahrbahnrand. Viele Schaulustige verfolgten die kuriose Rettungsaktion.

Der Schaden, so der Polizeisprecher, dürfte sich in Grenzen halten. Der Motor soll wieder laufen. Na dann, gute Fahrt.

Heiko Hoffmann

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