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Rostock 20 Jahre MHB: Rosen für eine rosige Zukunft
Mecklenburg Rostock 20 Jahre MHB: Rosen für eine rosige Zukunft
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05:00 16.03.2019
Die drei MHB-Geschäftsführer Marko Meißner (v.l.), Anja Haroske und Torsten Ruwoldt Quelle: Axel Büssem
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Rostock-Stadtmitte

Beinahe wären die Vasen ausgegangen: Zum 20. Geburtstag des Planungs- und Ingenieurbüros MHB brachten am Freitag so viele der 50 geladenen Gäste Blumen mit, dass der Lokschuppen im Stadthafen einem Floristikgeschäft glich. Die Geschäftsführer freuten sich über die Rosen – quasi als Symbol für die rosigen Aussichten des Unternehmens. „Wir haben seit 1999 deutlich über 100 Projekte umgesetzt und eine gute Auftragslage“, sagte Marko Meißner stolz. Künftig wolle das Unternehmen verstärkt Partnerschaften eingehen, um auch größere Projekte in Angriff nehmen zu können.

Vor allem im Bereich Architektur wolle sich MHB breiter aufstellen. Dazu wird auch pünktlich zum Firmenjubiläum der Beiname geändert: Statt Planungs- und Ingenieurgesellschaft heißt es künftig „MHB Architekten und Ingenieure“, verkündete Geschäftsführerin Anja Haroske, selbst Architektin und Diplom-Ingenieurin, wie auch Geschäftsführer Nummer drei, Torsten Ruwoldt.

Schwerer Anfang

MHB war 1999 als Nachfolger des Planungsbüros RSN gegründet worden. Erster Mitarbeiter war damals Marko Meißner, der sich noch gut an die Anfangsjahre erinnert: „Wir hatten zunächst Probleme, an Aufträge zu kommen, weil wir zu wenige Referenzen hatten.“ In den Anfangsjahren setzte MHB vor allem auf Bauten für die Gesundheitsbranche, vor allem auf die Planung von Pflegeheimen. Doch der Markt war überschaubar und so wurde es nötig, auch andere Bereiche zu erschließen. „Die ersten zehn Jahre waren die härtesten“, sagte Meißner, „aber inzwischen sind wir erwachsen geworden.“

Heute ist MHB nach eigenen Angaben das größte Architekturbüro in Rostock mit weiteren Niederlassungen in Wismar, Hamburg und Berlin. Die Zahl der Mitarbeiter ist auf 63 gestiegen. Die Liste der erfolgreich abgeschlossenen Projekte ist lang: vom Krankenhaus in Waren (Bausumme 52 Millionen Euro) über den Pflege Wohnpark in Lütten Klein (9 Millionen) und das Pharma-Institut der Uni Greifswald (19 Millionen) bis zur neuen Aida-Konzernzentrale im Stadthafen (25 Millionen).

Schöne und gute Häuser

Für Meißner ist auch nach 20 Jahren die Luft noch nicht raus. „Für ein Architekturbüro sind 20 Jahre lang. Aber ich will noch nicht auf unser Lebenswerk zurückblicken – wir sind ja noch mittendrin.“ Heute gelte wie vor 20 Jahren die Maxime: „Unsere Häuser sollen schön werden, gut werden und lange halten.“

Am Freitagabend waren dann auch noch alle Mitarbeiter zu einer weiteren Feier eingeladen. Dann sollten auch die vielen Blumensträuße eine Verwendung finden: Die Kollegen durften sie mit nach Hause nehmen.

Axel Büssem

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