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Rostock 220 Millionen! Seehafen macht sich fit für die Zukunft
Mecklenburg Rostock 220 Millionen! Seehafen macht sich fit für die Zukunft
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05:25 14.10.2016
Jobmotor und das Tor Ostdeutschlands zur Welt: Rostocks Seehafen bleibt auf Wachstumskurs. Quelle: Rostock Port/nordlicht
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Rostock

Der größte Hafen des Landes plant ein MammutInvestitonsprogramm, um sich fit für die Zukunft zu machen: Die Hafen-Entwicklungsgesellschaft Rostock (Hero) will in den kommenden Jahren mehr als 220 Millionen Euro in den Seehafen investieren – in die Sanierung von Anlegern, eine Vertiefung der Hafenbecken und auch in bessere Verkehrsanbindungen. „Wir sind einer der wenigen Häfen, die noch wachsen – und das soll so bleiben“, sagt Gernot Tesch, Geschäftsführer der Hero.

„Die Schiffe, die Rostock anlaufen, werden immer größer“, erklärt Jens Scharner, Co-Geschäftsführer der Hero. Den Hafen stellt das vor enorme Herausforderungen: „Wir müssen unsere Kai-Anlagen, die Be- und Entladekapazitäten ausbauen.“ Das größte Projekt für den Seehafen zahlt allerdings nicht die Hero, sondern die Bundesregierung: Noch in diesem Jahr soll mit dem neuen Bundesverkehrswegeplan auch die Vertiefung des Seekanals auf 16,5 Meter beschlossen werden. Kosten: rund 111 Millionen Euro. „Damit ist es aber nicht getan. Parallel müssen wir auch unsere Hafen-Becken ausbauen. Denn die sind für solche Tiefgänge bisher auch nicht ausgelegt“, so Scharner. Und: 2017 soll der Bau eines Kreuzfahrt-Terminals in Warnemünde beginnen. Dafür sind bis zu 18 Millionen Euro veranschlagt.

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Das komplette Interview mit den Hero-Geschäftsführern zur Zukunft des Rostocker Seehafens lesen Sie in der Freitags-Ausgabe der OSTSEE-ZEITUNG (Rostocker Zeitung).

Andreas Meyer und Thomas Niebuhr

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