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Rostock AfD-Demo in Rostock: Sperrungen und Aufzüge am Montag in Evershagen
Mecklenburg Rostock AfD-Demo in Rostock: Sperrungen und Aufzüge am Montag in Evershagen
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17:04 23.09.2019
Im November 2018 kam es zur Demo im Rostocker Hansaviertel.
Im November 2018 kam es zur Demo im Rostocker Hansaviertel. Quelle: Andreas Meyer
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Rostock

Die Alternative für Deutschland (AfD) hat für Montag eine Demonstration im Rostocker Stadtteil Evershagen angemeldet. Aus diesem Grund gibt es mehrere Versammlungen und Aufzüge, die mit Verkehrseinschränkungen verbunden sein werden.

Demo-Abend in Rostock-Evershagen: Hier geht es um OZ-Liveticker

Die Stadtverwaltung bittet die Bürger, bewegliche Gegenstände zu sichern und keinen Sperrmüll auf den Straßen zu lagern. Ganz erheblich sind Einschränkungen für Fahrzeugführer und den öffentlichen Personennahverkehr. Von 10 Uhr bis 24 Uhr gelten in zahlreichen Straßen strikte Halteverbote, so in der Maxim-Gorki-Straße 7 bis 66 einschließlich 13 bis 17, Willi-Bredel-Straße 1 bis 23, Ehm-Welk-Straße 1 bis 20, Anton-Makarenko-Straße 2 bis 21 sowie in der Dostojewskistraße (zwischen Maxim-Gorki-Straße/ Ehm-Welk-Straße).

Straßen nur für Anlieger frei

Von 16 Uhr bis 24 Uhr werden die genannten Straßen für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt und nur nach Lageeinschätzung durch die Polizei vor Ort für Anlieger freigegeben. Ab etwa 17 Uhr wird der Busverkehr der Linien 25 und 38 über die Bertolt-Brecht-Straße umgeleitet. Die Haltestellen „Maxim-Gorki-Straße“ und „Theodor-Storm-Straße“ können nicht bedient werden.

Mobile Gegenstände beseitigen

Sämtliche mobilen Gegenstände, die sich auf Verkehrsflächen befinden, sollten gesichert oder beseitigt werden, heißt es in einer Bürgerinformation aus dem Rathaus: Sperrmüll und Elektroschrott sollen nicht öffentlich gelagert, die Recyclingcontainer für Glas, Papier und Textilien nicht genutzt werden. Stadtverwaltung und Polizei seien bemüht, alle Einschränkungen für Einwohnerinnen und Einwohner, Gäste und Gewerbetreibende sowie an den Versammlungen Teilnehmende so gering wie möglich zu halten. „Dennoch sind weitere Behinderungen durch Veranstaltungen Dritter nicht auszuschließen“, teilt die Stadtverwaltung vorsorglich mit.

Recht auch Versammlungsfreiheit

Versammlungsbehörde und Polizei weisen auf ihre strikte Pflicht zur Neutralität hin. Zudem sei das Recht auf Versammlungsfreiheit für alle zu gewährleisten. Für Fragen hat die Polizeiinspektion von 8 Uhr bis 21 Uhr ein Bürgertelefon unter 0381 /4916-2829 geschaltet. Infos der Polizei werden über den Informationsdienst Twitter hier verbreitet.

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Von OZ