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Rostock Ab jetzt darf gesegelt werden: 78. Warnemünder Woche geht los
Mecklenburg Rostock Ab jetzt darf gesegelt werden: 78. Warnemünder Woche geht los
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07:00 04.07.2015
„Give me five“ — und viele Siege: OZ-Chefredakteur  Andreas Ebel  und Fashion-Week-Chefin  Tina Jahnke  begrüßen die ASVW-Segler  Wolfram Kummer   (v. l.),  Ralf Butzlaff ,  Alexander Willsch ,  Willy Brandt  und  Ulli Kurfeld  vor dem Medienzelt.
„Give me five“ — und viele Siege: OZ-Chefredakteur Andreas Ebel und Fashion-Week-Chefin Tina Jahnke begrüßen die ASVW-Segler Wolfram Kummer (v. l.), Ralf Butzlaff , Alexander Willsch , Willy Brandt und Ulli Kurfeld vor dem Medienzelt. Quelle: Fotos: Ove Arscholl (9), Frank Söllner (3), Jens-Uwe Berndt, Johannes Weber
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Warnemünde

Es ist die inoffizielle Eröffnung der Warnemünder Woche — doch alle sind dabei: Im Medienzelt der OSTSEE-ZEITUNG und des Norddeutschen Rundfunks an der Strandpromenade ist gestern der Startschuss zum zehntägigen Segelspektakel gefallen. Mit dem traditionellen Fassbieranstich haben OZ-Geschäftsführer Rainer Strunk, Zelt-Chef Wolfgang Schierenbeck, Braumeister Rainer Buuk, NDR-Funkhauschefin Elke Haferburg und Brauereichef Wilfried Ott die knapp 120 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Vereinen begrüßt.

Kaum sei er im Zelt, falle auch schon die Anspannung der vergangenen Tage ab, sagt Hans-Joachim Richert vom Warnemünde-Verein. Seit Jahren organisiert er das Fest, doch diesmal habe man eine neue Qualität erreicht. „Wir haben hier richtig was entwickelt“, sagt er mit Stolz. Jörg Bludau, Veranstaltungsagentur KVS, stimmt zu. „850 Akteure sorgen für mehr als 85 Veranstaltungen auf der Bühne am Leuchtturm. Beachtlich.“ Beide sind sich einig: Ohne die Unterstützung der Tourismuszentrale sei die Veranstaltung nicht möglich. Das hört Tourismus-Chef Matthias Fromm gern.

In der Sonne haben es sich Kreistagspräsidentin Ilka Lochner-Borst und Ute Schildt vom Rundfunkrat MV gut gehen lassen. „Diese Atmosphäre tut so gut, da kommen wir gern“, sagt Schildt. Sie nutzen den Empfang zum Netzwerken. „Selten trifft man so viele auf einem Fleck.“ Die Woche bedeutet Lochner-Borst vor allem eines: „So werden wir auch über die Landesgrenzen hinweg wahrgenommen.“

Kontakte seien alles und die soll Peter Stein (CDU) als Bundestagsabgeordneter knüpfen, sagt Bernd Fischer (Tourismusverband MV). Stein nickt und erzählt vom Kiel-Trip: „Kiel sieht die Warnemünder Woche als Konkurrenz.“ Auch, weil die Warnemünder Woche wächst: 300 Schiffe mehr werden in diesem Jahr erwartet. Ein Liegeplatz für alle hat Hafenkapitän Gisbert Ruhnke gefunden. „Da kam schon ordentlich was zusammen.“ So viel, dass die Veranstaltung langsam an ihre Grenzen stößt. „Wir brauchen ganz klar mehr Liegeplätze. Sonst kommen wir hier nicht weiter.“ Gleiches gelte für die Hanse Sail.

Künstler Feliks Büttner macht beim OZ-Empfang etwas, das er sonst nie tut: in Strandkörben sitzen. Mit seinem farbenfrohen Hemd aus Barbados nahm er Platz, gemeinsam mit Atelierleiterin Simone Fuhrmann. „Für den Ümgang habe ich mir auch einen tollen Platz gesichert“, verrät Büttner. In seinem Lieblingcafé Ringelnatz will er den Rundgang heute Vormittag beobachten. Da dürfen dann auch Karin Scarbarth und Klaus Kleinke von der Warnemünder Trachtengruppe nicht fehlen, die gestern noch im Zelt feierten.

Kiel hat langsam gemerkt, dass die Warnemünder Woche echte Konkurrenz ist.“Peter Stein (CDU, MdB)

 



Sophie Pawelke und Claudia Tupeit