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Rostock Abstiegssorgen bremsen Empors Planungen für die neue Saison
Mecklenburg Rostock Abstiegssorgen bremsen Empors Planungen für die neue Saison
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12:21 28.02.2015
Am Sonntag gegen Hamm gefordert: Empor-Spieler Patrik Hruscak, hier n der Partie gegen Rimpar. Quelle: Olaf Altermann
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Rostock

Die Führungsspitze des HC Empor muss sich vor dem Heimspiel am Sonntag gegen den ASV Hamm-Westfalen (16.30 Uhr, Stadthalle) ernsthafter denn je mit dem Thema Abstiegskampf auseinandersetzen. 14 Runden vor Saisonende beträgt der Vorsprung der Rostocker Zweitliga-Handballer auf die gefährdete Zone lediglich zwei Punkte. „Für unsere Planung ist das eine Katastrophe“, sagt Klubchef Jens Gienapp (45). „Wir müssen planen und uns um neue Spieler kümmern.“

Die Gespräche mit möglichen Neuzugängen wurden auf Eis gelegt. „Diejenigen werden nichts unterschreiben, solange nicht klar ist, in welcher Liga wir nächste Saison spielen“, weiß Gienapp.

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Ungewissheit herrscht auch bei jenen Spielern, die bis 2016 vertraglich gebunden sind (Roman Becvar, Vyron Papadopoulos, Jan Kominek, René Gruszka und Norman Flödl), deren Verträge aber nur für die zweite Liga gelten. Im Falle eines Absturzes könnten sie den Verein im Sommer verlassen. Becvar hat zudem eine Ausstiegsklausel für die Bundesliga. Bislang stehen Tom Wetzel (zum HSV Hamburg), Patrik Hruscak (Eisenach) und Maic Sadewasser (kein neues Vertragsangebot) als Abgänge fest.

Zwar würde das Gros der Sponsoren Empor wohl auch in der 3. Liga die Treue halten, dennoch wären laut Gienapp Einschnitte unvermeidbar. So könnte sich der Klub die Stadthalle als Heimspielstätte wohl nicht mehr leisten.



Stefan Ehlers