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Rostock Architekten entwerfen Symbolbau für Warnemünde
Mecklenburg Rostock Architekten entwerfen Symbolbau für Warnemünde
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10:54 28.06.2014
Auch von der Ostsee aus gesehen, ragt der Werftkran in Warnemünde heraus.
Auch von der Ostsee aus gesehen, ragt der Werftkran in Warnemünde heraus. Quelle: Ove Arscholl
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Rostock

Der Warnemünder Ortseingang soll schöner werden: Die Hansestadt Rostock hat gleich vier Planungsbüros beauftragt, Ideen für den Bereich bis zum Rewe-Markt zu entwerfen. Eine mögliche Vision ist der Bau eines großen Symbolgebäudes – als optisches Gegengewicht zum Kran der Warnowwerft.

„Wenn ich in das Seebad fahre, sehe ich links den Landschaftsraum mit Moor und rechts ein industriell geprägtes, gemischtes Quartier. Durch einen symbolischen Brückenschlag könnte das Geteilte miteinander verbunden werden“, sagt Achitektin Antje Osterwold aus Weimar. Sie ist Mitglied im Gestaltungsbeirat der Hansestadt und brachte die Idee auf der vergangenen Sitzung ein. Für Osterwold ist der Werftkran eine „Inspirationsquelle“.

Die Stadtplaner wollen die Anregungen aus dem Gestaltungsbeirat an die vier Planungsbüros weitergeben. Eine zweite Idee war die Errichtung von Freiflächen für Kindertagesstätten auf Dächern. Insgesamt soll der Ortseingang grüner und freundlicher werden. Geplant sind neue Parkplätze, Grünanlagen, hochwertige Büro- und Gewerbeflächen. Auch das ansässige Technologiezentrum soll erweitert werden. Spätestens im Herbst wollen die Stadtpaner die Ergebnisse für den Bebauungsplan vorstellen.



André Wornowski