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Rostock Asyl-Kritiker planen nächste Groß-Demo
Mecklenburg Rostock Asyl-Kritiker planen nächste Groß-Demo
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08:35 03.11.2015
1800 Menschen nahmen im Oktober an der AfD-Demo in Rostock teil. Am Rande kam es zu gewalttätigen Ausschreitungen.
1800 Menschen nahmen im Oktober an der AfD-Demo in Rostock teil. Am Rande kam es zu gewalttätigen Ausschreitungen. Quelle: Andreas Meyer
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Rostock

Nach der Großdemo der Europa-kritischen AfD Mitte Oktober steht Rostock nun der nächste Protest-Sonnabend bevor: Das rechte Bündnis „Deutschland wehrt sich“ hat für den 14. November ab 17 Uhr eine Kundgebung in der Hansestadt angemeldet. Und prompt formiert sich auch Widerstand.

Gleich drei Gegendemos wurden bisher bei der Stadtverwaltung angemeldet, teilte Stadtsprecher Ulrich Kunze auf OZ-Anfrage mit. Die Veranstaltung von „Deutschland wehrt sich“, die auf dem Konrad-Adenauer-Platz am Bahnhof stattfinden soll, richtet sich gegen den angeblichen Asyl-Missbrauch und wurde nach OZ-Informationen von einem Schweriner angemeldet, der landesweit bereits ähnliche Demos organisiert hatte.

Bereits im Vorfeld wollen das Bündnis „Rostock nazifrei“ und die Initiative „Rostock hilft“ ein Zeichen gegen Intoleranz und für ein weltoffenes Rostock setzen – und warnen vor „rechter Hetze“: „Die Rassisten wollen denen Angst machen, die nicht in ihr beschränktes Weltbild passen“, heißt es in einer Erklärung der beiden Gruppen. „Rostock nazifrei“ fordert bereits alle Hansestädter dazu, sich „kreativ und lautstark“ dem „menschenverachtenden Mob“ entgegenzustellen. Ebenfalls für den 14. November ist eine Lichterkette gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in Rostock geplant.



Andreas Meyer