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Rostock Bad  Doberaner  SV hadern mit den Referees
Mecklenburg Rostock Bad  Doberaner  SV hadern mit den Referees
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15:24 16.04.2019
Franziska Schriewer (am Ball) erzielte am Wochenende drei Treffer für den Bad  Doberaner SV. Quelle: Anja Ott
Bad Doberan

Frust und Freude lagen am vergangenen Wochenende bei den Handballern des Bad  Doberaner SV eng zusammen. Während die klare Auswärtsniederlage der Frauen in Teterow einen faden Beigeschmack hinterließ, hatte die zweite Männermannschaft beim Gastspiel in Neukloster in einer engen Schlussphase das bessere Ende für sich und ordentlich Grund zum Jubeln.

Verbandsliga Frauen: SSV Einheit Teterow – Bad Doberaner SV 35:21 (12:13). Für die Münsterstädterinnen war die herbe Niederlage im Nachholspiel die dritte Schlappe in Folge. Platz drei ist damit außer Reichweite geraten und zugleich hat Einheit Teterow nach Punkten aufgeschlossen und konnte den Dobraner Vorsprung in Sachen Tordifferenz nahezu ausgleichen. Doch all das spielte bei den Gästen schon während der Partie keine sonderlich große Rolle mehr.

„Ich mache der Mannschaft überhaupt keinen Vorwurf“, sagte DSV-Trainer Torsten Römer trotz der höchsten Niederlage seit mehr als drei Jahren. Die DSV-Handballerinnen fühlten sich von den beiden Unparteiischen schlichtweg verschaukelt. „Es war schon in der ersten Halbzeit merkwürdig, aber da haben wir es noch kompensieren können. Die zweite Halbzeit hätten wir uns dann sparen können. Das war alles nicht mehr nachvollziehbar, auch für die Gastgeberinnen nicht“, schimpfte Römer über die Entscheidungen der Schiedsrichter. Seinem Ärger gegenüber den Referees machte er nach dem Abpfiff Luft und muss dafür wohl mit einer Verbands­strafe rechnen.

Den Gästen glitt das Spiel in Unterzahl aus den Händen. Nach der 11:8-Führung (25.) mussten die Doberanerinnen bis zur Pause noch drei ihrer insgesamt acht Zeitstrafen hinnehmen. Es entwickelte sich spätestens nach ihrer letzten Führung (18:17, 37.) ein einseitiges Spiel. Auch weil die DSV-Damen – nach eigenem Empfinden – machen konnten, was sie wollten, „es wurde uns fast immer negativ ausgelegt. So sind wir ins Hintertreffen geraten“, meinte Torsten Römer. Teterow traf acht Mal in Serie. Als DSV-Spielerin Anja Frank nach ihrer dritten Hinausstellung die Rote Karte sah (54.), war die Partie beim Stand von 30:19 längst entschieden.

Im Duell um Rang vier weisen die Bergringstädterinnen somit nur noch das um drei Treffer schlechtere Torverhältnis auf. Die DSV-Ladies empfangen zum Saison-Halali am 27. April in der Stadthalle den Tabellenvorletzten Schwaaner SV, Der SSV  Einheit Teterow muss tags darauf beim Vellahner SV (8. Platz) antreten.

Bad  Doberaner  SV: Kraus, Stahnke – Dobbert, A. Frank 3, Wende 5/2, Schriewer 3, Schön 6/2, Furche, Ott 2, Rosenkranz, Davidek, Busch 2, S. Frank.

Verbandsliga Männer, Meisterrunde: VfL Blau-Weiß Neukloster – Bad Doberaner SV II 21:22 (9:9). Nach dem ersten Auswärtssieg in der Meisterrunde steht fest: Die Doberaner Oberliga-Reserve wird sicher zu den ersten drei Teams der Verbandsliga gehören. Zusätzlich hat sie in Sachen Silbermedaille gegenüber dem um zwei Punkte distanzierten VfL Neukloster fortan alle Trümpfe in der Hand. Die Entscheidung fällt am 27. April: Die Doberaner haben an jenem Tag Heimrecht gegen die SG Handball Schwerin-Leezen, während Neukloster beim neuen Meister HSV  Grimmen II antreten muss.

Im direkten Duell zeigten sich die Gäste von einem schwächeren Start letztlich unbeeindruckt. Der 6:9-Rückstand (25.) resultierte in erster Linie aus den schon bis dahin drei vergebenen Strafwürfen. Mit der Pausensirene traf Alexander Kraft zum Ausgleich und mit Wiederbeginn brachte sich die DSV-Reserve schnell in eine gute Ausgangsposition. Die 15:11-Führung (38.) gab entsprechende Sicherheit, auch wenn Hein Wiebe nach drei Zeitstrafen früh die Rote Karte sah (44.) und Neukloster kurz darauf und in der Endphase nochmals auf einen Treffer verkürzen konnte.

Bad  Doberaner  SV II: Ludwig, Polkow – Sitarek 3, Wachtel 4, Blank 1, Krüger, Busse, Furche 3, Schlüter, Wiebe 4/1, Möde 1, Kraeft 6/1.

Simone Seidel

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