Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Rostock Bagger baggert alten Sand aus Altem Strom
Mecklenburg Rostock Bagger baggert alten Sand aus Altem Strom
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:37 11.07.2019
Baggerarbeiten laufen aktuell im Alten Strom vor Warnemünde. Quelle: Ove Arscholl
Warnemünde

Die Wasserstraße im Einfahrtsbereich zum Alten Strom muss kurzfristig ausgebaggert werden. Der Grund: „Die zu geringe Wassertiefe hätte sonst das Ein- und Ausfahren der Schiffe verhindert“, sagt Hafenkapitän Gisbert Ruhnke. Aufgrund einer zunehmenden, starken Versandung der Zufahrt müsse schnell gehandelt werden, heißt es vom Amtsleiter des Hafen- und Seemannsamtes.

Die Tiefe der Fahrrinne beträgt normalerweise 2,80 bis 3 Meter. Jetzt hatte sie nur 1,80 Meter. „Und wir sind froh, dass wir überhaupt noch einen Bagger bekommen haben“, sagt Gisbert Ruhnke. Derzeit seien alle im Einsatz.

Schaulustige an der Mole

Es geht also darum, die Verkehrssicherheit auf der Wasserstraße weiterhin zu gewährleisten. Für die Arbeiten in Höhe der Liegeplätze 30 und 31 ist ein Baggerschiff im Einsatz. Der Bagger ist auf dem dänischen Schiff „M/S Lea Høj“ befestigt und schaufelt die Versandungen aus dem Einfahrtsbereich heraus. Dabei gerät er regelmäßig in Schieflage. Zahlreiche Schaulustige säumen die Mole und sehen dabei zu.

Die Baggerungen erfolgen voraussichtlich vom 11. bis 13. Juli ganztägig jeweils in der Zeit von 7 bis 20 Uhr. Durch die Arbeiten kann es zu Behinderungen im Einfahrtsbereich zum Alten Strom Warnemünde kommen. Das Hafen- und Seemannsamt bittet dafür um Verständnis.

Dana Frohbös

Der Warnemünde-Verein will die Qualität der Segelwoche erhöhen: Die Tourismuszentrale braucht mehr Kompetenzen. Und fünf Kreuzfahrer, die an einem einzigen Tag Warnemünde anlaufen, sind unverträglich.

11.07.2019

Auf einer ehemaligen Betonmischanlage für die A 20 in Kavelstorf soll ein kleiner Solarpark entstehen. Das Gelände liegt seit Jahren brach. Nun ist die Errichtung von Photovoltaik-Modulen geplant.

11.07.2019

Weil ihr offenbar der Kontakt zu reichen Rechten fehlt, buhlt die „Identitäre Bewegung“ im Netz nach Geldgebern. Außerdem sind neue Belege aufgetaucht, die auf Geldflüsse zwischen den Rechtsextremisten und dem Rostocker AfD-Kreisverband hindeuten.

11.07.2019