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Rostock Big Bounce: Schwimmstar aus Rostock tritt an
Mecklenburg Rostock Big Bounce: Schwimmstar aus Rostock tritt an
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05:05 09.03.2019
Thomas Rupprath tritt im Promi-Special von „Big Bounce“ an. Quelle: TVNOW / Markus Hertrich
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Rostock

Zwei Rostocker springen durch Deutschlands wohl bekanntesten Trampolinparcours und ein Millionenpublikum fiebert mit: Während sich Schwimmlegende Thomas Rupprath in der RTL-Show „Big Bounce“ erst noch beweisen will, hat Vincent Stenzel (15) alias Vinny Piano am Freitagabend schon gezeigt, dass er ein Sportass ist. Luftsprünge auf dem Siegertreppchen konnte der 1,65 Meter große Hüpfer aus Klein Kussewitz aber nicht machen. Den Sprung aus den Vorrunden ins Finale hatte der Schüler des Rostocker Musikgymnasiums Käthe Kollwitz noch mit Bravour gemeistert. In der Endrunde musste er sich dann aber geschlagen geben. Champion wurde ein anderer: Thomas Scholl (22) aus Bremerhaven katapultierte sich an die Spitze aller Starter, bezwang den „Big Bounce“-Turm und heimste 100 000 Euro Siegprämie ein.

Der Abend geht für Vincent gut los: Moderator Matthias Opdenhövel kündigt den Topfavoriten an. „Er war der schnellste von allen bisher.“ Kann Vince „The Flying Prince“ (der fliegende Prinz) erneut eine Bestzeit vorlegen? Im grünen Glücksshirt fliegt Vincent Stenzel nahezu fehlerfrei über die Hürden des Singlesprint. Die Halle tobt. Fans, Freunde und Familie jubeln ihrem Liebling zu. Und er enttäuscht sie nicht. Mit einer Spitzenzeit zieht er in die zweite Runde ein. Im Duell lässt er dann seinem Kontrahenten Denis nicht die geringste Chance und kommt problemlos und als Schnellster des Achtelfinales eine Runde weiter. Er schafft es auch unter die Top 4 und ist dabei selbst ein bisschen von sich überrascht. „Ich hab’ sogar meine eigene Zeit unterboten. Ich weiß’ nicht wie ich das mache. Einfach nur krass“, staunt er nach dem Viertelfinale. Und auch die Moderatoren fragen sich: Wer kann diesen Jungen noch stoppen? Waldemar versucht’s. „Ein vorweg genommenes Endspiel“, meint Opdenhövel. Und das entscheidet mit dem Bruchteil einer Sekunde Vorsprung Waldi für sich. „So weit gekommen und dann raus – das ist natürlich ärgerlich“, bilanziert Vincent. „Aber es war trotzdem ein richtig geiler Parcours.“

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Vincent Stenzel im Finale der RTL-Show „Big Bounce“. Quelle: TVNOW/Markus Hertrich

Geschlagen geben will sich Vincent noch lange nicht. „Ich probier’s nächstes Mal nochmal.“ Es wäre der dritte Anlauf. In der ersten Staffel war der Klein Kussewitzer 2018 am Final-Einzug gescheitert, weil er schlicht zuviel wollte. Auch wenn es mit dem Podestplatz erneut nicht geklappt hat, mit seinen Auftritten im TV hat der Sieger der Herzen jede neuer Menge Fans gewonnen. Denen präsentiert er weiterhin sehenswerten Stunts und musikalische Einlagen – wenn auch nicht vor laufender Fernsehkamera. Salti, Flips und Klavierstücke postet der passionierte Pianist auf seinen Social Media-Kanälen und trifft damit offenbar den Nerv seiner Fans: Allein auf Instagram folgen ihm Tausende Onliner. Seinen Youtube-Kanal „Vinny Piano“ haben noch mehr abonniert und manche der dort veröffentlichten Clips gleich mehrere Millionen Mal aufgerufen.

Von Schwimmlegende bis Soap-Star: 32 Kandidaten gehen in den TV-Trampolin-Parcours.

Online kann Thomas Rupprath mit seinen 3500 Facebookfreunden zwar nicht mit Vincent mit halten, dafür will er es bei „Big Bounce“ mindestens genausogut wie der Schüler machen und den Parcours bezwingen. Als ehemaliger Profischwimmer ist der 41-Jährige mit allen Wassern gewaschen. Doch kann der Ex-Dschungelcamp-Bewohner und passionierte Golfer auch punkten, wenn’s hoch hinaus geht und er statt den Sprung vom Beckenrand den über XL-Hindernisse meistern muss? Das wird sich am Sonntag beim Prominenten-Special von „Big Bounce“: 32 Promis treten gegeneinander an, um insgesamt 100 000 Euro für den guten Zweck zu erspringen.

Neben Schwimmlegende Rupprath wollen sich unter anderem Profi-Fußballerin Nadine Angerer, Leichtathlet Frank Buseman, Soap-Darsteller Igor Dolgatschew („Alles was zählt“) und Ex-“DSDS“-Kandidatin Kim Gloss den Sieg holen. Dafür geht es für alle Kandidaten zunächst in den Duell-Parcours. Hier muss Rupprath gegen Turmspringer Jan Hempel ran. Hüpft der Schwimmer dem 47-Jährigen davon, darf er als einer von 16 in den Taktikparcours, wo Hürden wie die Fliegenklatsche oder die in vier Meter Höhe schwebenden Trampoline auf ihn warten. Schafft Rupprath es hier durch, darf er im Hochparcours um den Sieg mitspringen. Wo der Rostocker schlussendlich landet, erfährt, wer am Sonntagabend (10. März) RTL einschaltet: Ab 20.15 strahlt der Sender das Promi-Special von „Big Bounce“ aus.   

Millionen schauen zu

Zwei Millionen Zuschauer haben bei der zweiten Staffel von Big Bounce durchschnittlich pro Folge eingeschaltet. Damit schnitt das Format nicht ganz so gut ab wie noch in der ersten Saison. In Staffel eins holte sich der damals 19-jährige Tiroler Lorenz Wetscher den Sieg in der von Matthias Opdenhövel und Wolff-Christoph Fuss moderierten Show. 6000 hatten sich für Staffel zwei beworben, 384 durften in sechs Qualifikationsrunden in den Parcours. Der steht übrigens in einer Halle in den Niederlanden. Aufgezeichnet wurde Big Bounce in Breda.

Antje Bernstein

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