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Rostock Blamage: Hansa fliegt aus dem Landespokal
Mecklenburg Rostock Blamage: Hansa fliegt aus dem Landespokal
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18:16 04.04.2014
Der Neubrandenburger Michael Freyer freut sich nach seinem Treffer. Quelle: Lutz Bongarts
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Rostock

Hansa am Tiefpunkt! Der Fußball-Drittligist hat sich am Mittwochabend bis auf die Knochen blamiert. Das hoch favorisierte Team von Trainer Andreas Bergmann ist im Halbfinale um den Landespokal gescheitert. Die Rostocker zogen gegen den Oberligisten 1. FC Neubrandenburg verdient mit 1:2 (1:1) den Kürzeren und müssen nun mehr denn je um eine Teilnahme am DFB-Pokal bangen. Nur die Landespokalsieger und die vier erstplatzierten Teams der 3. Liga sind für den lukrativen Cup-Wettbewerb qualifiziert.

Vor 2200 Zuschauern in der DKB-Arena musste Hansa nahezu die komplette Spielzeit in Unterzahl agieren. Mendy sah nach einer Notbremse gegn Nawotke in der vierten Minute die Rote Karte. Trotz Unterzahl gingen die Gastgeber durch einen Kopfballtreffer von Starke (22.) in Führung. Doch die Freude währte nicht lange. Weidlich traf zum Entsetzen der Rostocker zum 1:1 ins eigene Tor (39.). Zuvor hatte Hansas Debütant Haufe mit einem Kopfball nur die Latte getroffen (37.).

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Nach der Pause wurde Neubrandenburg immer stärker. Freyer traf mit einem schönen Freistoß aus 18 Metern ins rechte Eck zum 2:1 (60.). Mit Kampfgeist und Leidenschaft retteten die von Jürgen Bogs trainierten Gäste den kostbaren Vorsprung über die Zeit.

Der Hansa-Coach Andreas Bergmann wurde eine Stunde nach Abpfiff beurlaubt. Der Fußballlehrer musste sich schon nach der Partie „Bergmann-raus-Rufe“ gefallen lassen. Nun muss er sich nach einem neuen Job umsehen.

Hingegen greifen die Neubrandenburger am 30. April im Endspiel gegen den Verbandsligisten Sievershäger SV nach der Landespokal-Krone. Im Duell zweier Verbandsligisten bezwangen die Rand-Rostocker den FC Anker Wismar mit 1:0 (0:0).

Das Finale findet am 30. April in Malchow statt. Der Landespokalsieger 2014 ist für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals der nächsten Saison qualifiziert.



Stefan Ehlers