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Rostock Bohrarbeiten in Rostocks Pannenviertel
Mecklenburg Rostock Bohrarbeiten in Rostocks Pannenviertel
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23:35 13.07.2019
An der Holzhalbinsel laufen gerade Bohrarbeiten zur Baugrunduntersuchung. Quelle: Andreas Meyer
Rostock

Risse in den Straßen, abgesackte Gehwege – die Probleme auf der Holzhalbinsel sind offensichtlich. Genau wie der große Bohrer, der gerade vor dem Parkhaus steht. „Bei der Maßnahme handelt es sich um Arbeiten zur Baugrunduntersuchung im Auftrag des Amtes für Verkehrsanlagen“, sagt Amtsleiter Heiko Tiburtius. Die aktuelle Vermessung des Baugrundes sei die Grundlage für die notwendigen Planungsarbeiten. Man wolle herausfinden, wie mit den Setzungserscheinungen umgegangen werden muss – „ob es reicht, nachzubessern, oder ob die grundhafte Erneuerung einiger Abschnitte notwendig wird“, so Tiburtius. Wie lange es dauert, bis die Planungen vorliegen, könne er derzeit noch nicht sagen.

Sanierung könnte 15 Millionen Euro kosten

Die baulichen Mängel auf der Holzhalbinsel sind seit mehreren Jahren Thema. Stellenweise hat der Boden in dem nach 2005 entstandenen Baugebiet an der Warnow um bis zu 60 Zentimeter nachgegeben. Die Gebäude sind von den Absackungen nicht betroffen, weil sie auf Stahl- sowie Betonpfählen gründen.

Dass repariert werden muss, war klar. Fraglich war dagegen lange, wer dafür zahlen muss. Die Holzhalbinsel war von der städtischen Wohnungsgesellschaft Wiro und der Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung erschlossen worden. 2009 übernahm die Hansestadt Wege und Straßen. Die großen Setzungen traten 2013 und 2014 auf – die Gewährleistungsfrist war da bereits abgelaufen.

Allein für das Sanierungsgutachten investiert die Stadt 150 000 Euro. Wie teuer die Sanierung wird, ist offen. Internen Kostenschätzungen des Rathauses zufolge war aber bereits von rund 15 Millionen Euro die Rede.

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