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Rostock Bombe am Rosengarten: Termin zur Entschärfung steht fest
Mecklenburg Rostock Bombe am Rosengarten: Termin zur Entschärfung steht fest
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16:55 25.03.2019
Bei Bauarbeiten auf der Baustelle am Rosengarten in der Rostocker Innenstadt ist am Montag eine Bombe gefunden worden. Die Entschärfung soll erst am Mittwoch stattfinden. Quelle: Stefan Tretropp
Rostock

Nach dem Bombenfund am Rostocker Rosengarten ist die Entscheidung im Krisenstab gefallen: Die Fliegerbombe, die am Montag bei Bauarbeiten entdeckt wurde, wird erst am Mittwoch entschärft.

Auf einer Baustelle am Rosengarten in Rostock ist eine Fliegerbombe gefunden worden.

Ab 8 Uhr wird die gesamte Rostocker Innenstadt gesperrt, das bestätigte Stadtsprecher Ulrich Kunze nach den Beratungen. Im Umkreis von 1000 Metern um den Fundort herum wird evakuiert. Das Gebiet wird begrenzt von den Straße Am Vögenteich und Am Kanonsberg im Westen, Warnowufer/Am Strande im Norden, im Osten sind die alte Stadtmauer bis zum Mühlendamm die Grenze und im Süden die Goethestraße, Herweghstraße und Schwaaner Landstraße/Blücherstraße bis zum Puschkinplatz.

Mehr lesen: Dieses Karte zeigt, wo genau in Rostock evakuiert wird

Bomben-Entschärfung ab 8 Uhr

Ab 8 Uhr darf sich niemand mehr in dem betroffenen Gebiet aufhalten. Erst wenn alle Anwohner den Bereich verlassen haben, kann mit der Entschärfung der 250-Kilo-Sprengbombe begonnen werden. Nach OZ-Informationen soll die Sperrung etwa bis zur Mittagszeit andauern.

Der Bus und Straßenbahnverkehr in die Innenstadt wird ab 7.30 Uhr eingestellt, ab 7 Uhr steht die Stadthalle als Notunterkunft zur Verfügung. Kitas und Schulen bleiben am Mittwoch in dem Bereich zunächst geschlossen. Für die Bebel-Straße, die Hermannstraße und die Wallstraße wird Parkverbote geben.

Bürgertelefon wegen Bombe eingerichtet

Am Dienstag, 26. März 2019, ist in der Zeit von 10 bis 18 Uhr ein gemeinsames Bürgertelefon geschaltet, das unter den Rufnummern 0381-49 16 28 29 erreichbar ist.

Rostock zählt am 1. Mai 1945 zu den am stärksten zerstörten Städten Deutschlands.Die Abbildungen stammen aus dem Band „Bomben auf Rostock“, erschienen 1995 im Konrad Reich Verlag Rostock

RND/Andreas Meyer

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