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Rostock „Büchner“ bleibt auf dem Meeresgrund
Mecklenburg Rostock „Büchner“ bleibt auf dem Meeresgrund
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06:24 07.11.2013
Bilder vom Wrack der „Georg Büchner“ in der Ostsee vor Danzig, die von Tauchern der polnischen ALPHA-DIVERS aufgenommen wurden.   Georg Buchner - BALTIC SEA - ALPHA-DIVERS 2013
Bilder vom Wrack der „Georg Büchner“ in der Ostsee vor Danzig, die von Tauchern der polnischen ALPHA-DIVERS aufgenommen wurden.   Georg Buchner - BALTIC SEA - ALPHA-DIVERS 2013 Quelle: Przemek Trzesniowski
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Gdynia

Das Wrack der vor der polnischen Ostseeküste gesunkenen „Georg Büchner“ wird nicht gehoben. „Es gibt zurzeit keine Pläne für eine Bergung“, so Magdalena Kierzkowska vom Seeamt in Gdynia. Grund: Mehr als fünf Monate nach dem Untergang des Schiffes ist der Besitzer noch immer nicht gefunden. „Wir haben dazu keinerlei Informationen“, bestätigt Kierzkowska. Auch den Versicherer konnte die Behörde nicht ausfindig machen.

Das Seeamt wollte aus Sicherheitsgründen das Wrack der „Büchner“ bergen lassen und die Kosten dem Besitzer oder Versicherer in Rechnung stellen.

Die Geschichte des ehemaligen Ausbildungsschiffes der Deutschen Seereederei hat die OSTSEE-ZEITUNG in ihrem Buch „MS Georg Büchner – vom Stapellauf bis zum Untergang“ festgehalten. Die erste Auflage war innerhalb weniger Tage ausverkauft. Jetzt werden weitere 1000 Exemplare nachgedruckt.

Einige kurze Passagen aus der Dokumentation werden am Donnerstagabend im OZ-Verlagshaus vorgestellt – während des Forums „Wie sieht die Zukunft des maritimen Erbe in Rostock aus?“. OZ-Chefredakteur Andreas Ebel diskutiert darüber mit Oberbürgermeister Roland Methling (UFR), Hafenkapitän Gisbert Ruhnke und Steffen Wiechmann vom Verein Maritimes Erbe in Rostock. Auch einige Seeleute, die auf der „Büchner“ gearbeitet und ihre Erinnerungen für das OZ-Buch erzählten haben, werden anwesend sein. Interessierte sind willkommen.

Buchvorstellung und Forum: Donnerstag, ab 19 Uhr im Rostocker OZ-Pressehaus, Richard-Wagner-Straße 1a.

OZ