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Rostock Chris Müller will ein Bürger-Senator sein
Mecklenburg Rostock Chris Müller will ein Bürger-Senator sein
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22:30 12.07.2014
Chris Müller (46,SPD) ist der neue Finanzsenator in Rostock. Am 1. August tritt er seine siebenjährige Amtszeit an
Chris Müller (46,SPD) ist der neue Finanzsenator in Rostock. Am 1. August tritt er seine siebenjährige Amtszeit an Quelle: Sternberg
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Rostock

 Am 1. August tritt der Rostocker Chris Müller (46, SPD) sein Amt als Finanzsenator an. Im Gespräch mit der OSTSEE-ZEITUNG bestätigte er, dass er weiter die Altschulden abbauen will und Großprojekte nur mit Bürgerbeteiligung realisieren möchte.

Auch wenn er SPD-Mitglied sei, sei es ihm wichtig, einen guten Kontakt zu allen Fraktionen zu haben. „Der Euro und die Straßen kennen keine Parteifarben“, so Müller. Er wolle konsequent um jeden Euro kämpfen, um den Haushalt weiter ausgeglichen zu halten und Altschulden zu senken. Zum anderen ist für ihn eine viel stärke Einbeziehung der Rostocker wichtig. Die Entscheidungsprozesse müssen besser erlebbar und direkter mitzugestalten sein. „Ich möchte ein Bürgesenator sein“, sagt Müller.

Die Aufnahme von neuen Schulden ist für ihn tabu, und die Altschulden will er reduzieren. Ein Abbau von zehn Millionen Euro, die das Innenministerium pro Jahr fordert, erscheint ihm als Maximum möglich zu sein. Das ginge jedoch nur mit Augenmaß und unter Beachtung unserer Verantwortung insbesondere in den Bereichen Soziales, Jugend und Kultur geschieht. Die kommunalen Unternehmen müssten sich an dieser Aufgabe beteiligen.



Thomas Sternberg