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Rostock Denkmal verfällt: Hohes Bußgeld für Bauruine
Mecklenburg Rostock Denkmal verfällt: Hohes Bußgeld für Bauruine
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06:15 23.03.2015
Restaurator Jörg Schröder berichtete 2014 von Plänen zur Restaurierung des „Kleinen Hauses“. Jetzt gab es ein Bußgeld.
Restaurator Jörg Schröder berichtete 2014 von Plänen zur Restaurierung des „Kleinen Hauses“. Jetzt gab es ein Bußgeld. Quelle: Ove Arscholl
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Rostock

Die Stadt erhöht den Druck auf säumige private Investoren und verhängt hohe Bußgelder. Erstes prominentes Beispiel: Der Besitzer des „Kleinen Hauses“ in der Eselföterstraße musste 5000 Euro Strafe zahlen, weil das Gebäude weiter verfällt. Es steht unter Denkmalschutz.

Die Politik erhöht derweil den Druck auf die Stadtverwaltung, um Baudenkmäler vor dem Verfall zu bewahren. Die SPD-Fraktion will die Stadt beauftragen, „ein Konzept zur Bewahrung der Baudenkmäler vorzulegen“. Der Kulturausschuss will sogar noch mehr; er fordert eine Art „schwarze Liste“ bedrohter Gebäude. „Es sollen in einer Prioritätenliste gefährdeter Baudenkmäler, unterschieden nach kommunalen und privaten Eigentümern, die jeweiligen denkmalpflegerischen Zielsetzungen und Handlungsbedarfe aufgezeigt werden“, fordert Susan Schulz (Grüne).

Die beiden größten Sorgenkinder bei den Baudenkmäler sind das frühere Kleine Haus (privat) und der Wasserturm (städtisch). Eine Sanierung von letzteren wird derzeit vorbereitet.



Anja Levien