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Rostock So sah Rostock nach den Bombennächten Ende April 1942 aus
Mecklenburg Rostock So sah Rostock nach den Bombennächten Ende April 1942 aus
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10:14 27.03.2019
Bomben auf Rostock: Das Stadttheater vor dem Steintor brannte in der zweiten Bombennacht 1942 völlig aus. Quelle: Archiv
Rostock

Nachdem Deutschland am 22. Juni 1941 gemeinsam mit seinen Verbündeten die Sowjetunion überfallen hatte, wollte die Regierung Großbritanniens die Gunst der Stunde nutzen, um Transportwege und Grundlagen der deutschen Kriegsindustrie zerstören. Gleichzeitig sollte auch der Moral der Bevölkerung ein herber Schlag zugefügt werden. Im Sommer 1941 entwickelte die britische Luftwaffe dann eine Strategie, mit Brandbomben möglichst größten Schaden in den Städten anzurichten. Rostock war ein geeignetes Ziel: Hier standen viele alte Häuser, die sich leicht entzünden ließen. Die Standorte der Flugzeug-Werke Heinkel und Arado trugen ebenfalls dazu bei, Rostock zu einem Ziel für die Bombardierung zu machen.

Rostock zählt am 1. Mai 1945 zu den am stärksten zerstörten Städten Deutschlands.Die Abbildungen stammen aus dem Band „Bomben auf Rostock“, erschienen 1995 im Konrad Reich Verlag Rostock

In der Nacht vom elften zum zwölften September fielen Bomben auf die Hansestadt, das Ziel waren vorrangig die Flugzeug-Werke. Ab April 1942 wurde dann keine Rücksicht mehr auf die Zivilbevölkerung genommen, die Innenstadt wurde zum Ziel einer Flächenbombardierung. In der entstehenden Feuersbrunst verloren über 200 Menschen ihr Leben, 35 000 Menschen ihr Dach über dem Kopf. Bis zum Ende des Krieges wurde Rostock immer wieder bombardiert, ein Viertel der Wohnhäuser zerstört, mehr als die Hälfte beschädigt und viele öffentliche Gebäude komplett zerstört.

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Jana Schubert

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