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Rostock Die meisten Landessieger bei „Jugend forscht“ kommen aus Rostock
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Die meisten Landessieger bei „Jugend forscht“ kommen aus Rostock

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19:39 11.03.2020
Die Stralsunder Johann Lucca Schöps (v. l.), Oliver Böttner und Anton Lange haben den Wirkungsgrad eines Elektromotors von 93 Prozent auf mehr als 97 Prozent erhöht. „Wir haben dazu eine neue Kupferspule gewickelt und sie im Motor dichter an den Magneten gesetzt“, sagt Johann Lucca Schöps. Quelle: Frank Söllner
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Rostock

Im 30. LandeswettbewerbJugend forscht - Schüler experimentieren“ sind am Mittwoch in der Stadthalle Rostock die besten Projekte der insgesamt 77 Teilnehmer ausgezeichnet worden. Die Projekte konnten allerdings nicht öffentlich präsentiert werden. Die Hansestadt hatte zuvor wegen der Ausbreitung des Coronavirus Zuschauer bei der Preisverleihung untersagt. Zahlreiche Teilnehmer beschäftigten sich mit Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Die Gewinner fahren zum Bundesfinale von „Jugend forscht“, das vom 21. bis 24. Mai in Bremen stattfindet.

Im Fachgebiet Arbeitswelt ging der erste Preis an drei Schüler der CJD Christophorusschule Rostock. Sie hatten eine Wand mit 16 integrierten Pflanzen entwickelt, die das Raumklima verbessern soll. Ein computergesteuertes System versorgt die Pflanzen mit Wasser.

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Zwei Schülerinnen des Innerstädtischen Gymnasiums Rostock konnten gemeinsam mit einer Schülerin des Gymnasiums Reutershagen im Fachgebiet Chemie überzeugen. Im Projekt „Wir haben die Nase voll – mit Schaum!“ entwickelten sie einen Schaum, der herkömmliche Nasentamponaden ersetzen soll. Ziel sei es, mit dem Material eine schmerzfreie Therapie nach einer Nasen-OP zu ermöglichen.

Die besten Leistungen im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften zeigte nach Einschätzung der Jury ein Schüler vom Gymnasium Reutershagen. Er beschäftigte sich mit Ungereimtheiten im äußeren Sonnensystem und stellte zwei Theorien vor, die nach seinen Angaben viele dieser Eigenheiten erklären können.

Rostocker Jenaplanschule erhält Sonderpreis

Ein Schüler des Albert-Einstein-Gymnasiums Neubrandenburg sicherte sich den ersten Preis im Fachgebiet Technik. Er stellte eine selbst entwickelte Amphibienkugel vor, die seinen Angaben zufolge nicht nur auf dem Land, sondern auch auf dem Wasser fahren kann.

Der erstmals verliehene Sonderpreis des Sponsoren Wemag ging an zwei Schüler der Jenaplanschule Rostock. Die beiden hatten sich im Fachgebiet Chemie mit dem Recycling und der Wiederverwendung von Lithium-Ionen-Akkus beschäftigt.

Von RND/dpa

Wie wird sich das Coronavirus in Mecklenburg-Vorpommern ausbreiten? Erstmals gibt es dazu eine Prognose vom Rostocker Infektionsmediziner Prof. Dr. Emil Reisinger. Sie fällt deutlich niedriger aus als die bundesweite Prognose der Berliner Charité.

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