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Rostock Dienstwagen-Affäre: Ermittlungen gegen OB eingestellt
Mecklenburg Rostock Dienstwagen-Affäre: Ermittlungen gegen OB eingestellt
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06:09 02.07.2015
Dienstwagen: Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen gegen Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling eingestellt.
Dienstwagen: Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen gegen Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling eingestellt. Quelle: Ove Arscholl
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Rostock

Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen gegen den Rostocker Oberbürgermeister Roland Methling (UFR) wegen das Verdachts der Untreue im Zusammenhang mit seinem Dienstwagen eingestellt. Ein hinreichender Tatverdacht habe nicht vorgelegen, erklärt Sprecher Harald Nowack.

„Ich glaube, die Einstellung bestätigt alle Aussagen, die ich jemals dazu gemacht habe“, so Methling. Dem Oberbürgermeister war vorgeworfen worden, private und dienstliche Nutzung seines Dienstwagens nicht korrekt getrennt zu haben.

Auslöser der Ermittlungen soll ein Bericht des Leiters des städtischen Rechnungsprüfungsamtes gewesen sein. Der Oberbürgermeister hatte dazu in der Vergangenheit immer wieder erklärt, private Fahrten ordnungsgemäß erstattet zu haben. Es sei der Eindruck entstanden, das zum Teil bewusst Vorwürfe und falsche Informationen genutzt wurden, um den OB politisch zu schädigen, heißt es aus der Pressestelle des Rathauses.



Thomas Niebuhr