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Rostock DSV-Sieben will Fans zurückgewinnen
Mecklenburg Rostock DSV-Sieben will Fans zurückgewinnen
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17:28 31.01.2019
Torwart Oliver Schröder (hier im Trikot des HC Empor) kehrt zum Bad  Doberaner  SV zurück. Quelle: ARCHIVFOTO: Wolfgang Groß
Bad Doberan

Das lange Warten hat ein Ende: Am Sonnabend werden die Handballer des Bad  Doberaner  SV ihr erstes Heimspiel im neuen Jahr bestreiten. In der Stadthalle bekommt es die abstiegsbedrohte DSV-Sieben (13. Platz/10:22 Punkte) ab 19 Uhr mit dem HV Grün-Weiß Werder (3./21:11) zu tun. Ein schwierige Aufgabe beim Heimdebüt von Trainer Andreas Köster, der sein Team in den verbleibenden zehn Partien noch zum Klassenerhalt in der Oberliga Ostsee-Spree führen will.

Der Auftakt dazu verlief mit dem 22:20-Erfolg bei der SG OSF Berlin erfolgreich. Immerhin beendeten die Bad  Doberaner in der Bundeshauptstadt ihre mehr als ein Jahr währende Auswärtsmisere. Diesmal soll es auch in eigener Halle mit einem Sieg klappen. In erster Linie wollen die DSV-Handballer für Wiedergutmachung sorgen, immerhin schickten sie ihre treuen Fans Mitte Dezember mit dem 29:42-Debakel gegen den MTV  Altlandsberg in die Winterpause.

„Unser Ziel ist es, über schnelles und modernes Angriffsspiel und eine kompakte Abwehr den Handball wieder attraktiver zu gestalten und unsere Fans zurückzugewinnen“, sagt Andreas Köster. Nachdem bei seiner Amtsübernahme zunächst nur wenige Tage bis zum ersten Pflichtspiel zur Verfügung standen, konnte er seine Vorstellungen in den vergangenen drei Wochen vermehrt im Training vermitteln. „Schwerpunkt war dabei ganz klar die Athletik“, berichtet Köster, der seinen Spielern auch an den freien Wochenenden läuferische Aufgaben mit auf den Weg gab.

Das Hauptaugenmerk liegt beim einstigen Keeper in erster Linie auf der Defensive: „Die Abwehr muss funktionieren“, bekräftigt der 52-Jährige. Dahinter musste er auf der Torhüterposition umdisponieren. „Aufgrund der Verletzung von Sebastian Prothmann mussten wir handeln. Wir konnten mit Oliver Schröder einen alten Bekannten reaktivieren und hoffen, die Lücke so kurzfristig schließen zu können.“ Der mittlerweile 33 Jahre alte Schröder hatte im Sommer 2014 seine aktive Laufbahn im DSV-Trikot beendet.

Vor dessen Rückkehr an die alte Wirkungsstätte werden die Doberaner Verbandsliga-Handballerinnen (3./20:6) in der Stadthalle im Einsatz sein. Ab 16.30 Uhr treffen sie auf den Vellahner SV (11./6:18). Auf dem Papier eine vermeintliche Pflichtaufgabe, doch Trainer Torsten Römer warnt angesichts der Erfahrungen aus der Vergangenheit: „Vellahn ist ein unbequemer Gegner. Die Mannschaft liegt uns irgendwie nicht.“ Neben zahlreichen personellen Ausfällen macht Römer auch der fehlende Spielrhythmus sorgen. „Ich hoffe, dass uns das nicht zum Verhängnis wird.“

Verhängnisvoll könnte für die Männer-Reserve des DSV (3./12:10) auch ihre abschließende Begegnung in der Verbandsliga Ost beim HV Altentreptow (2./12:8) werden. Nur mit einem Sieg wäre den Bad  Doberanern die angestrebte Qualifikation für die Meisterrunde sicher. Andernfalls gäbe es voraussichtlich eine Zittereinlage bis zum 23. Februar, ehe die endgültige Entscheidung über den weiteren Verlauf der Saison für die DSV-Reserve feststeht. Da werden viele Doberaner Kontrahenten ihre letzten Vorrunden-Spiele austragen.

Weitere Ansetzung: MJB: DSVStralsunder HV (Sa., 14.00 Uhr, Stadthalle).

Simone Seidel

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