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Rostock Ehrendoktor für Snowden: Kritik an der Universität
Mecklenburg Rostock Ehrendoktor für Snowden: Kritik an der Universität
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07:07 24.01.2014
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Rostock

Trotz seiner Bewunderung für die Taten Edward Snowdens ist Heinz Bartsch gegen die Verleihung des Ehrendoktors an den ehemaligen US-Geheimdienstmitarbeiters. Der Wissenschaftler, der sich offiziell Univ.– Prof. Dr. rer. oec. habil. et Dr.– Ing. et Dr. h. c. Heinz Bartsch nennen darf und damit zwei Doktortitel und einen Ehrendoktor trägt, befürchtet einen nationalen und internationalen Schaden für die Rostocker Universität. Bartsch kritisiert vor allem den fehlenden wissenschaftlichen Wert Snowdens Handelns. Zwar habe er eine weltweite Diskussion ausgelöst, die Daten die er dafür freigegeben hat, seien aber nur von ihm gesammelt und kopiert worden. „Snowden hat hohen persönlichen Mut und Einsatz gezeigt und hätte dafür vielleicht eher den Friedensnobelpreis verdient, als mancher seiner Vorgänger“, erklärt Bartsch. Die Ehrepromotion sei aber nun mal die höchste akademische Auszeichnung, die eine Universität verleihen kann. Und dafür sei nunmal eine wissenschaftliche Arbeit nötig.



Sophie Pawelke

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