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Rostock Einigung im Streit um Gema-Abgabe
Mecklenburg Rostock Einigung im Streit um Gema-Abgabe
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08:03 14.12.2013
Discobetreiber und Konzertveranstalter in MV sind erleichtert: Die vom Rechteverwerter Gema angedrohten Erhöhungen der Gebühren fallen deutlich geringer aus als geplant. Quelle: Norbert Fellechner
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Rostock

Discobetreiber und Konzertveranstalter in MV sind erleichtert: Die vom Rechteverwerter Gema angedrohten Erhöhungen der Gebühren fallen deutlich geringer aus als geplant. Die Gema-Forderung nach bis zu 1000 Prozent höheren Abgaben konnte die Branche auf höchstens 84 Prozent reduzieren. In einigen Bereichen sollen die Kosten sogar sinken. Die Gema (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) nimmt bei öffentlichen Musikveranstaltungen die Rechte der Künstler wahr.

Der Landesgeschäftsführer des Hotel- und Gaststättenverbands Dehoga, Matthias Dettmann, sprach von einem guten Kompromiss. „Die geplanten exorbitanten Steigerungen wären für die Veranstalter existenzbedrohend gewesen.“ Für Kay Mehling, Geschäftsführer der Diskothek Neukalen (Mecklenburgische Seenplatte), eine erfreuliche Nachricht: „Wären die Erhöhungen wie geplant gekommen, hätten wir zumachen können.“ Ein Club mit 200 Quadratmetern Fläche hätte demnach statt 4400 künftig 15 300 Euro pro Jahr an die Gema zahlen müssen. Nach dem Kompromiss sind es 5000.

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Er sieht vor, dass ab 2014 Veranstalter je nach Größe der Fläche, Zahl der Öffnungstage und Höhe des Eintritts abkassiert werden.

Axel Büssem