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Rostock Electric Sea Festival: So bunt und laut war das kleine Indoor-Airbeat in Rostock
Mecklenburg Rostock

Electric Sea Festival: So bunt und laut war der kleine Indoor-Ableger des Airbeat

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13:26 09.12.2019
Sophie und Lasse haben viel Spaß beim Electric Sea Festival in der Hansemesse. Quelle: Martin Börner
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Rostock

Electro-Beats, tanzende Massen und eine volle Halle. Beim Electric Sea Festival in der Hansemessefeierten rund 5000 Rostocker bis in die frühen Morgenstunden. Namhafte DJs wie Gestört aber Geil, Bassjackers und Neelix legten bei dem Indoor-Ableger des Airbeat One auf. Insgesamt acht Auftritte inklusive Pyro- und Lasershows und Unmengen an Konfetti gab es in der Nacht zu Sonntag zu sehen und zu hören.

Schon früh beste Stimmung

Ostseewelle-Moderator und DJ Uwe Worlitzer stimmte die Menge in der Halle mit Hits wie „Teil von mir“ auf die Partynacht ein. „So etwas Großes hier auf die Beine zu stellen ist unglaublich“, sagte der 38-Jährige.

Das Electric Sea Festival sei etwas besonderes, weil es derartige Veranstaltungen mit Festival-Charakter in Rostock sonst kaum gebe, meint Worlitzer. Das Publikum lobte er für die gute Stimmung: „Die Leute waren schon sehr früh sehr cool drauf.“

Von Anfang an dabei waren die jungen Electro-Fans Ehmi Drews und Menja Singer. Letztere feierte ihren Geburtstag an diesem Abend. „Freunde haben mir die Veranstaltung empfohlen“, erzählt die 16-Jährige. Die beiden Jugendlichen tanzten in der vordersten Reihe direkt vor der Bühne.

Singer, die sonst nur in Clubs wie dem Zwischenbau feiert, bewunderte die Soundkulisse: „Der Klang hier ist viel besser als in Clubs.“ Auch die Veranstaltungsgröße fand die Schülerin eindrucksvoll: „Es ist auch beeindruckend, wie viele Menschen hier sind.“

„Die Atmosphäre ist der Wahnsinn“

Das DJ-Duo Vize trat als zweiter Act an diesem Abend auf. Bekannt ist das Musikprojekt unter anderem für das Lied „Close your Eyes“, das zusammen mit dem deutschen DJ Felix Jaehn und der schwedischen Sängerin Miss Li entstand. Johannes Vimalavong von Vize, der sonst höchstens zum Urlaub in der Hansestadt ist, zeigte sich vom Rostocker Publikum begeistert.

„Ich habe echt nicht damit gerechnet, dass die Leute so früh am Abend schon so abgehen“, sagte er nach dem Auftritt. Der 29-Jährige weiter: „Die Atmosphäre war der Wahnsinn, es war eine Ehre hier aufzulegen.“ Gegen Ende seines Auftritts hielt das Publikum zahlreiche Lichter und Handytaschenlampen in die Luft und bewegte sie im Rhythmus zu der Musik.

Die Besucherinnen Viviane Moser und Nicole Zorn feierten die Nacht durch. „Wir sind hier, um gute Musik zu hören und Leute kennenzulernen“, sagte die 25-jährige Moser. Die 19-jährige Nicole meint: „Die Atmosphäre und der Ort sind wunderschön bunt.“

Shows mit jedem Auftritt imposanter

Mit späterer Stunde füllte sich auch die Hansemesse immer mehr. Passend dazu wurden auch die Shows immer imposanter. Schon vor Mitternacht gab es unter anderem bei den DJs von Gestört aber Geil eine Feuershow und Unmengen an Konfetti aus der Konfettikanone zu bestaunen.

Uwe Worlitzer meint: „Es ist geil, wie hier langsam alles hochgefahren wird. Mit jedem Auftritt gibt es mehr Lichter und größere Shows.“ Zum Höhepunkt des Abends bekomme das Publikum dann „die fetteste Show“ zu sehen.

Bildergalerie:

So bunt und laut war der kleine Indoor-Ableger des Airbeat One.

Der Hauptact der langen Partynacht: DJ und Musikproduzent Neelix, der von 2:30 bis 4 Uhr morgens auflegte. Der Liveact, der bürgerlich Henrik Twardzik heißt, war im vergangenen Jahr schon beim Electric Sea Festival und begeisterte die Rostocker auch dieses Jahr wieder mit treibenden Bässen und melodischen Klängen. Ebenfalls eine grandiose Show lieferten die Künstler T.Noize, Ramba Zamba und Tujamo.

Tanzen bis die Beine bluten

Der 20-jährige Henrick Droste und seine Freunde blieben bis zum Morgen, unter anderem um Neelix zu sehen. „Bei der Atmosphäre hier kann man echt nicht meckern“, sagte Droste. Die 18-jährige Celina Ludbicke, aus dem selben Freundeskreis, war im vergangenen Jahr schon bei der Veranstaltung.

Schon damals feierte sie bis zum Morgengrauen. „Mindestens bis 6 Uhr morgens“, erinnert sie sich. Ein Vorhaben, das die Jugendlichen auch diesmal wieder umsetzen wollten. „Wir tanzen so lange bis die Beine bluten“, scherzte ihr Kumpel Fabian Stoltz. Janine Wolf, die neben ihm tanzte, ergänzte: „Wir sind dann pünktlich zum Frühstück zuhause.“

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