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Rostock Fans aus aller Welt erzählen: Das war mein geilstes Rammstein-Konzert
Mecklenburg Rostock Fans aus aller Welt erzählen: Das war mein geilstes Rammstein-Konzert
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17:09 14.06.2019
Bei einem Konzert von Rammstein, wie hier am 8. Juni in München, treffen sich Fans aus aller Welt. Quelle: René Korn
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Rostock

Funken sprühen quer über die Bühne, Pyrotechnik fliegt über die Köpfe des Publikums hinweg, aus riesigen Engelsflügeln zischen Flammen. Was zunächst nach einem Notfall für die Feuerwehr klingt, ist ein klassisches Rammstein-Konzert. Neben der harten deutsche Aussprache und den eingängigen Riffs ist die Band für feurige Spektakel weltweit bekannt. Die OZ hat Fans aus aller Welt gefragt, was ihre besten Erlebnisse auf einem Rammstein-Konzert waren.

Rammstein in Rostock: Das müssen Konzertbesucher wissen

Mackenzy Peters, 27, Calgary, Kanada

Rammstein war eine der besten Shows, die ich je gesehen habe. Das Konzert begann eigentlich ganz normal mit Musik. Aber plötzlich starteten sie die eigentliche Show, bei der blutige Babypuppen von den Sparren des Stadions auf den Keyboarder fallen gelassen wurden. Außerdem trug der Leadsänger irgendwann auch zwei riesige, flammende Metallflügel auf der Bühne. Der verrückteste Part war aber, als die Band mit einer riesigen rosa Kanone weißen Schaum in die Menge sprühte.“

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Luca Mapelli, 27, Mailand, Italien

„Ich habe Rammstein beim Rock Werchter Festival in Belgien gesehen. Das Konzert war eine großartige Erfahrung, vor allem, wenn man in den ersten Reihen steht – ich konnte die Hitze des Feuers in meinem Gesicht spüren. Die Band hat schon gut gespielt, aber man merkt schon schnell, dass das theatralische Spektakel genauso wichtig ist wie die Musik. Was mir aber besonders gefällt, ist, dass die Musik viele junge Leute aus aller Welt zusammenbringt – auch jene, die eigentlich nicht viel mit Metal anfangen können und lieber in Clubs gehen. Und das ist das Einzigartige an Rammstein, sie spielen eine Art Dance Industrial Metal – nichts schreit mehr United in Diversity. Grundsätzlich war es also eine wunderbare Erfahrung.“

Lotta Kauhanen (26), Jyväskylä, Finnland

„Ich habe sie damals in Wacken 2013 gesehen – ich war zwar etwas angetrunken, aber an eines kann ich mich erinnern: Es war bombastisch. Übrigens habe ich die Bilder vom Konzert mal meinen Schülern im Deutschunterricht gezeigt, damit sie auf den Rammstein-Geschmack kommen.“

Miika Peitso (26), Oulu, Finnland

„Selten war ich mit Erwartungen so vollgeladen wie damals, als nach fünf Stunden Warten die ikonischen Rammstein-Vorhänge fielen. Ich habe Shows gesehen, die kreativ und wahnsinnig waren. Aber das Spektakel von Rammstein war dagegen purer Wahnsinn. Rammstein weiß, wie man Dramatik vermittelt. Es war gleichzeitig ein musikalisches Theatererlebnis und ein theatralisches Musikerlebnis mit dem leckeren Streusel von Mischung aus Ironie, Zynismus und trockenem Humor à la Rammstein. Wenn man deren Musik oder Musik hasst, empfehle ich dennoch ein Konzertbesuch – einfach der Show wegen.“

Joachim Schneider-Reigl (60), Runkel, Hessen

„Zweimal konnte ich sie bereits sehen mit ihrer perfekten Show, den genialen Pyro-Effekten und den lyrischen Texten von Lindemann mit seinen eigenen für Rammstein typischen rhetorischen Stilmitteln. Ich freue mich auf ein gigantisches Konzert in der Commerzbank Arena. Rammstein Open Air, das wird Gänsehaut pur.“

Isabell Schütz (22), Mannheim, Baden-Württemberg

„Abertausende Fans von harter Musik feiern alle gemeinsam zum brachialen Sound der deutschen Kult-Band. Das Konzert begann mit einem großen, noch nie zuvor gehörten Knall, der Verlauf war nicht weniger spektakulär. So spektakulär, dass selbst die Sitzreihen zum 2-stündigen Stehen animiert wurden. Die (welt-)berühmte E-Gitarre, die Kultfigur Till Lindemann, die Lichteffekte und natürlich eins: Pyrotechnik, dass man sogar auf den Oberrängen ins Schwitzen kam. Die Songtexte von Rammstein schallten aus 70.000 Kehlen durch das gesamte Stadion. Ein unvergessliches Erlebnis, wahrscheinlich wird kein zukünftiges Konzert dieses toppen können.“

Gordon Coburn (30), Edinburgh, Schottland

„Zum allerersten Mal habe ich sie 2005 live gesehen – in einer Arena für 11000 Fans. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal so viele Schotten sehen würde, die plötzlich Deutsch sprechen. Meine Freunde und ich haben vor allem „Sonne“ und „Du Hast“ damals in der Schule hoch und runter gehört, daher werde ich genau dieses Konzert niemals vergessen. Hinzu kam die Bühnenshow und diese Reizüberflutung. Eine Woche später habe ich mit meinen Kumpels meine erste Band gegründet.“

Thomas Gehron (25), Heppenheim, Hessen

„Olympiastadion München. 70.000 Menschen. Überragend, überwältigend, einfach kaum in Worte zu fassen. Der brachiale Sound, die Pyro-Show, die Organisation einfach alles; das Konzert ließ keine Wünsche offen. An dieses Erlebnis muss eine andere Band erst einmal ansatzweise herankommen.“

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