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Rostock Feuer an Bord der „Aidaprima“
Mecklenburg Rostock Feuer an Bord der „Aidaprima“
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14:42 31.01.2016
Die „Aidaprima“ auf Probefahrt in Japan.
Die „Aidaprima“ auf Probefahrt in Japan. Quelle: privat
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Rostock

Weiterer Rückschlag bei der Fertigstellung des neuen Aida-Flaggschiffs: Auf dem Neubau, der gerade im japanischen Nagasaki gebaut wird, hat es am Montag gebrannt. Das Feuer soll auf Deck 7 in der Nähe des Theatriums ausgebrochen sein. Betroffen waren angeblich nur etwa 15 Quadratmeter. Inwieweit das Feuer größere Beschädigungen angerichtet hat, ist derzeit nicht bekannt. Es soll durch einen technischen Defekt innerhalb der elektrischen Leitungen ausgebrochen sein.

Aida bestätigt eine Rauchentwicklung. „Die Situation war zu jeder Zeit unter Kontrolle“, teilt Pressesprecherin Kathrin Heitmann mit. Crew und Werftmitarbeiter seien evakuiert worden, Verletzte habe es nicht gegeben. „Angaben zu eventuellen Schäden können noch nicht getroffen werden“, ergänzt Kathrin Heitmann. Die Ermittlungen zur Ursache der Rauchentwicklung dauern an.

Die „Prima“ soll am 30. April in Hamburg zur ersten Reise ablegen. Ob das Feuer den Plan zunichte macht, ist unklar. Der Bau des 300 Meter langen Schiffes steht unter keinen gutem Stern. Schon Ende März 2015 war die Jungfernfahrt geplant – mit einer Reise in 22 Ländern. Doch die Mitsubishi Heavy Industries Werft schaffte es nicht, die im Juni 2013 auf Kiel gelegte „Prima“ rechtzeitig fertigzustellen. Auch der zweite Fertigstellungstermin konnte nicht gehalten werden. Deshalb findet die Überfahrt von Japan nach Deutschland nun vermutlich ohne Gäste an Bord statt.



Schroeder, Kerstin