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Rostock Filmreifer Juwelen-Diebstahl: Täter weiter auf der Flucht
Mecklenburg Rostock Filmreifer Juwelen-Diebstahl: Täter weiter auf der Flucht
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09:17 19.01.2018
Das Juweliergeschäft "Zeitlos" in der Rostocker Innenstadt am Tag nach dem Einbruch.
Das Juweliergeschäft "Zeitlos" in der Rostocker Innenstadt am Tag nach dem Einbruch. Quelle: Stefan Tretropp
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Rostock

Die Einbrecher, die am Mittwochabend ein Juwelier- und Schmuckgeschäft in Rostock überfallen und bestohlen haben, sind weiter auf der Flucht. Die Fahndung nach den drei Tätern sei bisher ohne Erfolg geblieben, sagte eine Polizeisprecherin am Freitag in Rostock. Es gebe aber Ermittlungsansätze.

So waren am Donnerstag mehrere telefonische Hinweise von Zeugen eingegangen und auch ein Teil der Beute entdeckt worden. Unweit des Geschäftes wurde eine Tasche mit Schmuck gefunden, der aus dem Laden stammte und dem Inhaber zurückgegeben.

Einbrecher schlugen Vitrinen mit Hammer ein

Die schwarz maskierten Täter fuhren den Angaben zufolge gegen 21.00 Uhr vor das Juweliergeschäft in der Fußgängerzone, brachen die Tür des Ladens auf und schlugen dort mit einem Hammer Glasvitrinen ein. Dann erbeuteten sie Goldschmuck in noch nicht genau bekannter Menge, der in Taschen verstaut und mitgenommen wurde. Ermittler schätzen den Schaden auf mehrere zehntausend Euro, der exakte Wert werde aber noch vom Geschäftsinhaber ermittelt.

Passanten verfolgen Täter zu Fuß

Zwei Täter flohen nach Angaben der Polizei zu Fuß. Sie wurden zunächst von zwei Passanten verfolgt, die aber die Spur verloren. Der dritte Täter raste mit einem weißen Transporter über den Fußgängerboulevard zum Neuen Markt, wo sich die Spur dann ebenfalls verlor.

Die beiden Einbrecher, die zu Fuß flüchteten, sollen etwa 1,80 Meter groß und dunkel gekleidet gewesen sein und schwarze Masken getragen haben. Der Fahrer des Transporters habe eine schwarze Maske und einen auffälligen weißen Overall getragen, vermutlich einen Einweganzug.

Offenbar kein Zusammenhang mit Alarm in Bundesbank

Wenige Stunden vor dem Einbruch hatte es einen Fehlalarm in der Rostocker Bundesbank gegeben, die etwa einen Kilometer weiter südlich liegt. Dort wurden nach einem „stillen Alarm“ Straßen gesperrt und Straßenbahnen gestoppt. Ursache soll ein technischer Defekt gewesen sein. Einen Zusammenhang mit dem Einbruch schloss die Polizei aus. „Dort gibt es öfter mal Fehlalarm“, sagte eine Polizeisprecherin.

Polizei hofft weiterhin auf Hinweise aus der Bevölkerung

Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 0381 / 4916-1616, in jeder Dienststelle sowie bei der Internetwache unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

dpa/mv