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Rostock Finale zum Fest: Wie viel Geld für die Rostocker Arche gespendet wurde
Mecklenburg Rostock

Finale zum Fest: Wieviel Geld für die Rostocker Arche gespendet wurde

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07:00 24.12.2021
Andrea und Guido Lemanczyk von der Arche sind noch bis kurz vor Heiligabend auch als Weihnachtsmänner unterwegs.
Andrea und Guido Lemanczyk von der Arche sind noch bis kurz vor Heiligabend auch als Weihnachtsmänner unterwegs. Quelle: Ove Arscholl
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Rostock

Für Andrea und Guido Lemanczyk kehrt erst langsam Weihnachtsruhe aus. Bis zum Vorabend des 24. Dezember haben beide noch im Rostocker Stadtteil Groß Klein Geschenke und Lebensmittel an bedürftige Familien verteilt. Doch das größte Geschenk haben die Mitarbeiter der „Arche“- Kinder- und Jugendstiftung von den Leserinnen und Lesern der OSTSEE-ZEITUNG erhalten: 38 200 Euro an Spenden.

Dazu kommen noch mal rund 5000 Euro, die von der Ostseesparkasse (Ospa) für die Arche gesammelt wurden. „Das ist unglaublich, wir sind wahnsinnig dankbar für jeden, der uns unterstützt“, sagt Andrea Lemanczyk.

Kinderhaus entsteht im Blockmacherring

Mit der bisher gesammelten Summe könnte schon viel erreicht werden. Das Geld soll vor allem in den Bildungsbereich fließen. Sobald der eigene Arche-Treffpunkt im Stadtteil Groß Klein fertig umgebaut und eingerichtet ist, geht es los. „Die Kinder warten schon mehr als ein Jahr darauf, dass wir dort starten“, sagt die 48-Jährige. Aus zwei früheren Wohnungen soll im Blockmacherring das neue Kinderhaus entstehen. Dort erhalten die Mädchen und Jungen eine warme Mahlzeit, können spielen, werden aber vor allem auch bei den Hausaufgaben und beim Lernen unterstützt.

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„Die Nachfrage ist gerade für die Nachhilfe riesig“, weiß Andrea Lemanczyk, die zusammen mit ihrem Mann schon jahrelang bei der Berliner Arche tätig war, bevor beide nach Rostock zurück kamen. Neben dem Geld brauche es aber auch ehrenamtliche Unterstützung. „Einige Menschen haben uns schon angeschrieben, dass sie helfen wollen. Ab Januar wollen wir dann auch anfangen, Gespräche zum Kennenlernen zu vereinbaren“, blickt Andrea Lemanczyk voraus.

Nach den Weihnachtsmann-Touren durch das Viertel haben die Arche-Mitarbeiter Urlaub, auch wenn Not keine Pause kennt. „Deshalb sind wir dennoch da, wenn jemand Hilfe braucht“, sagt Andrea Lemanczyk. Sie freut sich auf ein neues Jahr, in dem die Rostocker Arche dann endlich auch in den eigenen Räumen loslegen kann. Wer sich dort ehrenamtlich einbringen will, kann sich per E-Mail bei a.lemanczyk@kinderprojekt-arche.de melden.

Spendensammlung geht weiter

Auch wenn die OZ-Weihnachtsaktion „Helfen bringt Freude“ mit Heiligabend offiziell endet – das Spendenkonto der Arche existiert weiter. Und die Ospa sammelt noch bis Mitte Januar über ihr „99 Funken“ Online-Crowdfunding für das Hilfsprojekt.

Ein herzliches Dankeschön für die bisherige Unterstützung geht an alle anonymen Spender sowie Werner Weiß, Familie Göhler, Olaf Kroepelin, Dietrich Lenschow, Ingedore Bothe-Setzkorn, Rolf Sperling, Bärbel Holnberg, Kathrin Kramm, Inge Ewert, Edith und Stefan Kortmann, Heike und Ingo Burmeister, Klaus Erich Bruno Writh, Kathrin Schuett, Ines Perlet-Markus und Steffen Markus, Gerda Hoeck, Karin und Wolfgang Rutzen, Jürgen Pruess, Christiane und Harald Mertin, Anke und Dieter Mommert, Marlies Rendnek, Elke und Bernd Walter, Bettina Wichert, Marita und Johannes Hebestreit, Heiko Kaeckenmeister, Heiko Beutler sowie Ute Meliss.

Von Claudia Labude-Gericke