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Rostock First Lady kämpft für Berufsschullehrer
Mecklenburg Rostock First Lady kämpft für Berufsschullehrer
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19:41 11.06.2019
Sophie Jahn, Elke Büdenbender und Frank Kaiser diskutieren über die Zukunft der Berufspädagogik. Quelle: Julia Kaiser
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Rostock

 "Sie sind die Helden der Gesellschaft", sagt Elke Büdenbender. Dieses Lob der Frau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gilt den Berufsschullehrern. „Ein Studium und eine Berufsausbildung sind adäquate Wege zu einem guten Beruf und zu einem zufriedenstellenden Leben“, so Büdenbender. Dennoch gibt es im Land MV immer noch zu viele Menschen, "die nicht wissen, dass es berufliche Schulen und dieses spezifische Lehramt gibt", sagt Prof. Franz Kaiser vom Institut für Berufspädagogik der Universität Rostock.

Wie dem Mangel an Berufsschullehrern entgegnet werden und die gesamte Branche mehr Wertschätzung erfahren könnte, das waren gestern die Themen einer Podiumsdiskussion zwischen Büdenbender und Kaiser an der Universität Rostock.

Berufsschullehrer als Brückenbauer

Was dieses Feld der Pädagogik interessant mache, sei die „die Dynamik der Veränderung“. Als Berufsschullehrer müsse man sich – anders als in den klassischen Fächern – immer an die aktuelle Lage anpassen, so Kaiser. Er sehe Berufsschullehrer als „Brückenbauer“, da sie für eine Verbindung vom Schul- zum Berufssystem stehen. Gleichzeitig sollten klassische Fächer nicht vernachlässigt werden: Themenfelder wie Wirtschaft, Arbeitnehmerrecht und Nachhaltigkeit sind eine wichtige Ergänzung zum beruflichen Know-how. Darüber hinaus spiele die Lehre von Fremdsprachen eine entscheidende Rolle. Kenntnisse einer Zweitsprache sowie ein Auslandsaufenthalt fördern interkulturelle Kompetenz. Elke Büdenbender warb in diesem Kontext auch für mehr Kooperation und Vernetzung zwischen Universitäten und Verbänden.

Fortbildung und Förderung

Berufsschulen zeigen laut der First Lady besonders viel Engagement in Hinblick auf die Integration und Ausbildung Geflüchteter. Bei sozial schwächeren Auszubildende könnte zudem die Option eines Mentors in Betracht gezogen werden, die die Auszubildenden während der Lehre unterstützen.

Julia Kaiser

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