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Rostock Fischereihafen expandiert
Mecklenburg Rostock Fischereihafen expandiert
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06:22 19.01.2015
Vor allem Holz wird im Fracht- und Fischereihafen umgeschlagen. Am Freitag kamen 3000 Festmeter Kiefernholz aus Estland in Rostock an. Winfried Wokersin (61), Portmanager im Fischereihafen, koordiniert den Umschlag. Quelle: Ove Arscholl
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Rostock

Der Fracht- und Fischereihafen hat Grundstücke zur Flächenvorsorge gekauft. Laut einer Untersuchung des Beratungsunternehmens CPL benötigt der Hafen bis 2030 etwa 7,1 Hektar mehr Fläche. Der Güterumschlag soll dann von 1,3 Millionen Tonnen auf 1,5 Millionen Tonnen gestiegen sein.

Das Rosoma-Gelände, das nördlich an den Fischereihafen grenzt, ist seit Anfang 2014 in Hafenbesitz. „Die Fläche können wir später für den Hafen entwickeln“, sagt Daniele Priebe, Geschäftsführerin der Rostocker Fracht- und Fischereihafen GmbH. Wichtiger war der mit dem Kauf verbundene Liegeplatz. Auch hier stößt der Hafen bereits an sein Limit. Mit angrenzenden Firmen ist Priebe im Gespräch.

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Die Untersuchungen des Beratungsunternehmens fließen in den Hafenentwicklunsplan 2030 ein, der bis 2016 erarbeitet wird. Parallel zu diesem läuft die Vorrangprüfung des Regionalen Planungsverbandes Region Rostock für die Vorbehaltsgebiete „Seehafen Ost“ (Peez) und „Seehafen West“ (Krummendorf). Der Plan: Das Land soll für die Hafenerweiterung und Ansiedlung von hafenaffinem Gewerbe genutzt werden. Dagegen formiert sich schon lange Widerstand.



Anja Levien