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Rostock Flüchtlinge: Stadt prüft Unterbringung auf Schiffen
Mecklenburg Rostock Flüchtlinge: Stadt prüft Unterbringung auf Schiffen
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07:27 22.09.2015
Die „Trelleborg“ lag bis zuletzt im Rostocker Stadthafen und wird derzeit in der Nähe von Göteborg zum Verkauf vorbereitet. Quelle: Ove Arscholl
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Rostock

Rostock erwägt ein Schiff zu chartern, um Gemeinschaftsunterkünfte für Flüchtlinge zu schaffen. In Frage kämen laut Rathaussprecher Ulrich Kunze Fähren, aber auch Kreuzfahrt- und Flusskreuzfahrtschiffe. Das Land hat der Stadt zuletzt 750 Flüchtlinge auf dem regulärem Wege zugewiesen. Tausende sind auf der Durchreise. Insgesamt prüft die Stadtverwaltung 30 Objekte, sowohl zu Wasser als auch zu Land. Die Unterkünfte in Marienehe sowie in der Physik haben laut Kunze kaum noch Kapazitäten. Die bis zur Hanse Sail im Stadthafen vertäute „Trelleborg“ von Stena Line liegt derzeit in der Nähe von Göteborg in Schweden und wird dort für den Verkauf vorbereitet. Es soll derzeit als Flüchtlingsunterkunft dienen, Stena Line dementiert das.

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Katarina Sass